Motorsportler des AMC Coburg fast immer ganz vorne mit dabei

Sie zogen mit ihrem ´kleinen` Opal Kadett in der Slalom-Saison 2014 an sop manch PS-stärkerem Kontrahenten vorbei: Vater und Sohn Bätz vom AMC Coburg

Sie zogen mit ihrem ´kleinen` Opel Kadett in der Slalom-Saison 2014 an so manch PS-stärkerem Kontrahenten vorbei: Vater und Sohn Bätz

(gpp) – Kaum sind die letzten motorsportlichen ´Schlachten` vor Ort geschlagen, beginnt schon der Run auf die heutzutage per Internet blitzschnell verbreiteten Zwischen- oder gar Endergebnisse der verschiedenen Meisterschaften und Pokalrunden. Denn für die erfolgreicheren unter den jeweiligen Teilnehmern bedarf auch der nun anstehende ´Ehrungsmarathon` einen intensiven Planung. Doch bevor es soweit ist, werden allenthalben eingehend die Ergebnisse studiert, bewertet oder wenn nötig, auch beanstandet und auf entsprechende Korrektur gedrängt.

In der ältesten und weiträumigsten Motorsport-Pokalrunde Deutschlands, dem Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO) sind die Ergebnisse fertig und im entsprechenden Internet-Auftritt (www.noo-pokal.de) bereits veröffentlicht.

Die Motorsportler des AMC Coburg im ADAC sind nicht in allen fünf Sparten des NOO-Pokals (Rallye, Orientierungsfahrt, Slalom, Cross-Slalom und PKW-Geschicklichkeitsturnier) vertreten, aber dort wo – sind sie ganz vorne mit dabei. So zum Beispiel im Automobil-Slalom, wo Sohn und Vater Stefan und Arnfried Bätz (Meeder) die Top-Ten-Plätze sechs und neun belegen. In der Slalom-Gleichmäßigkeitswertung für Oldtimer belegt der Niederfüllbacher Martin Pietschmann zudem Rang acht. Im Cross-Slalom erreichte Matthias Bätz (Meeder) ebenfalls Rang acht, Udo Fischer wurde 27. In der Rallye-Wertung kamen die beiden Neustadt b. Coburger Rallyebrüder André und Sandro Apel auf Top-Ten-Platz zehn, Dominik Dinkel (Rossach) wurde mit einer einzigen Veranstaltung 19.ter und Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner (beide Ebensfeld) kamen nach Ausfällen auf Rang 31.

Die zweite, für die Coburger Motorsportler wichtige Pokalrunde, ist der Regional-Pokal Oberfranken (RPO), wo auch der jugendliche Kart-Slalom-Nachwuchs nach vorne drängt: Sascha Fritsch kam in der Altersklasse 3 auf Platz 19 und Julia Schneider in der Altersklasse vier auf Platz 17, Eileen Fritsch wurde in der gleichen Klasse 23. In der Klasse 5, den ältesten Jugendlichen, eroberte Christian Strunz Platz acht und Marcel Dinkel wurde 15.ter.

In der Sparte Rallye, wo 78 (!) Teilnehmer klassiert sind, haben die Neustadt b. Coburger Rallyebrüder André und Sandro Apel mit Rang zwölf die Top Ten knapp verpaßt. Dominik Dinkel (Rossach), der ja hauptsächlich im Rallye-Junior- und Opel-Adam-Cup unterwegs war, kam mit drei Auftritten seiner oberfränkischen Haustür noch auf Platz zwanzig. Die beiden Ebensfelder Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner landeten auf Platz 31. Im oberfränkischen Orientierungssport dagegen schrammten die beiden AMC´ler Andi Fleischmann und Michael Metzner mit Platz vier äußerst knapp am Siegertreppchen vorbei, und ihre Vereinskameraden André Wittmann und Dieter Strunz landeten mit Rang neun immerhin noch unter den Top Ten. Routinier Hans-Joachim Bischof kam auf Platz 15., Erik Schneider und Udo Fischer landeten auf den Plätzen 18, und 19 und Martin Pietschmann und Wolfgang Hübner belegten als Team einträchtig Platz 22.

Ebenfalls knapp am Siegertreppchen vorbei fuhr Matthias Bätz (Meeder) im Cross-Slalom, denn er wurde im knapp 30 Teilnehmer starken Feld Vierter. Michael Schwanert kam auf Platz 14 und Patrick Dinkel wurde 20.ter. Und auch die ganz schnellen Slalom-Akrobaten des AMC Coburg im ADAC verpaßten trotz zahlreicher ausgezeichneter Einzel-Platzierungen im gesamten Jahr die Podestplätze in der Jahresendabrechnung knapp. Stefan Bätz wurde Vierter, Vater Arnfried kam auf Rang sieben. Mit jeweils nur einer einzigen gewerteten Veranstaltung landeten André Fleischmann und Ingo Ernst zudem auf den Plätzen 71 und 77.

Gerd Plietsch