Alt und neu bei Coburger Rallye gut gemischt

Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielt: Am Neustadt b. Coburger Rundkurs ist immer Rallye-Action

Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielt: Am Neustadt b. Coburger Rundkurs ist immer Rallye-Action

(gpp) – Bei einer nationalen Rallye sind es meist immer drei Wertungsprüfungen (WP), die jeweils zweimal befahren werden, und auf denen die Entscheidungen um Sekunden und Siege – oder Niederlagen – fallen. Bei der 13. ADAC-Rallye „Rund um den Muppberg“ des AMC Coburg im ADAC (Samstag, 6. Juni) wählt man seit Jahren eine gesunde Mischung aus altbewährten und neuen Prüfungen, die die gesamte Veranstaltung sowohl für die Teilnehmer als auch für die Zuschauer jedes Jahr wieder neu und interessant machen.

Dabei setzen die erfahrenen Coburger Rallye-Veranstalter um ihren Rallyeleiter Uwe Jentsch (Hummeltal) aber auch auf eine Mischung aus selektiven Prüfungen, die auch ein wenig (2 km) Schotter enthalten, „damit die entsprechende ´Fraktion` auch zumindest ein wenig zu ihrem Recht kommt!“, und WP´s, die vor allem das mehr und mehr steigende Interesse der Zuschauer am Rallyesport direkt und – fast – hautnah bedienen. Dazu gelingt es den Verantwortlichen des AMC Coburg im ADAC immer wieder, am Ortsrand von Neustadt b. Coburg, in direkter Nähe zum Rallye-Festzelt auf dem Gelände der ehemaligen Firma Gehrlicher Solar AG an der Austraße, den schon traditionellen Zuschauer-Rundkurs als Prüfung genehmigt zu bekommen. „Das ist zwar immer ein Riesenaufwand, um dabei für die Sicherheit von Teilnehmern und vor allem der Zuschauer zu sorgen, aber damit präsentieren wir den immer zahlreicher werdenden Fans hautnahen Rallyesport ´zum Anfassen`!“

„Und als kleines Dankeschön an die uns vorurteilsfrei entgegen kommenden Genehmigungsbehörden und die betroffenen Anlieger sowie an die zahlreichen und begeistert mitgehenden Fans haben wir uns entschlossen, unsere Rallye mit dem neuen Namen: „Rund um den Muppberg“ zu titulieren!“, so AMC-Organisationsleiter Jochen Autsch in einem Pressegespräch.

Die Entscheidungen fallen aber meist auf den außerhalb befindlichen Sprintprüfungen, für die Rallyeleiter Jentsch und seine Mannen wieder neue Strecken ´ausgegraben` haben. „Mit der Bekanntgabe dieser Prüfungen halten wir uns aber gerne etwas zurück“, so die vor Ort verantwortlichen Wertungsprüfungsleiter, „denn dann haben wir kein so großes Problem mit dem heimlichen Trainieren mancher unbelehrbarer Teams (denn das vorherige Trainieren ist verboten; Anm. d. Red.) und außerdem wäre es uns nicht unrecht, wenn sich das Gros der Zuschauer einzig und explizit an der Zuschauer-Prüfung einfinden würde!“

Insgesamt stehen für die Teilnehmer der 13. ADAC-Rallye „Rund um den Muppberg“ des AMC Coburg im ADAC in einer gut 130 km langen Veranstaltung 35 Bestzeit-Kilometer auf dem Programm, die auf – jeweils zweimal zu befahrenden – zwei Sprint- und einer Rundkurs-WP sowie zu gut 99 % auf Asphalt ausgefahren werden.

Gerd Plietsch