Neustadt bei Coburger Rallyebrüder Apel auf Platz drei

 

Fertig zum Start: André (vo.) und Sandro (hi.) Apel

Fertig zum Start: André (vo.) und Sandro (hi.) Apel

(gpp) – Die für den AMC Coburg im ADAC startenden Neustadt bei Coburger Rallyebrüder André und Sandro Apel erreichten beim Rallyesprint des nord-ost-oberfränkischen Automobilclub (AC) Hof einen dritten Platz in ihrer Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum.

Nachdem vor zwei Jahren schon die Fahrtrichtung der bekannten Wertungsprüfung (WP) rund um das kleine Örtchen Schwand umgedreht worden war, veränderten die Hofer Automobilsportler in diesem Jahr die Strecke ein weiteres Mal – mit dem Ergebnis, dass sogar der Start der dreimal auf Bestzeit zu befahrenden WP direkt am Schwander Ortsrand stattfand, und nicht mehr nur die spektakuläre Kurve allein.

Der zum Start des ersten Umlaufs einsetzende, mal stärkere, mal schwächere, Regen brachte Verhältnisse ins Vogtland „wie in der Grünen Hölle der Eifel, denn es war ´mal nass, ´mal trocken und ´mal feucht – Du konntest nie sicher sein, was Dich hinter der nächsten Kurve oder Kuppe erwartet – und es gibt jede Menge stammgewaltiger Bäume direkt am Straßenrand!“ beschrieb ein ungenannt bleiben wollender Teilnehmer das bevorstehende Risiko.

Apel/Apel gingen daher beim ersten Durchgang „nicht voll ans Limit“ und ließen sich eine kleine Sicherheitsreserve. Als sich dann aber bei den beiden weiteren Durchgängen der Regen zurückzog, zogen die beiden die Sechspunkt-Hosenträgergurte in ihrem blauen Opel Kadett 16V noch einmal enger und gingen „schon etwas mehr ans Limit!“ Prompt purzelte die Fahrzeit und fast zwanzig Sekunden und nachdem im dritten und letzten Durchgang noch einmal eine weitere Verbesserung um eine gute Sekunde „gefunden“ wurde, stand bei der Siegerehrung dem Besuch auf dem Siegertreppchen nichts im Weg.

André Wittmann und Wolfgang Hübner brachten den Seat Ibiza Cupra auf Rang acht

André Wittmann und Wolfgang Hübner brachten den Seat Ibiza Cupra auf Rang acht

Marcel Dinkel (Rossach), der sich als Beifahrer in den BMW 318 IS des Nailaers Oliver Wirth verdingt hatte, kam mit ihm auf einen sechsten Platz in ihrer Klasse der seriennahen Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum. In der gleichen Klasse starteten auch Rallye-Neuling André Wittmann (Lautertal) mit Coburgs Rallye-Routinier Wolfgang Hübner (Coburg) auf dem ´heißen Sitz` des  Seat Ibiza Cupra brachte diesen auf Rang acht ins Ziel.

Patrick Dinkel hingegen, der mit seiner Beifahrerin Susi Schierholz in einem BMW 318 iS gestartet war, mußte sich gleich im ersten Umlauf mit Motorproblemen herumschlagen, verlor deswegen jede Menge Zeit und landete deshalb etwas abgeschlagen auf Rang elf.

Gerd Plietsch