Drei Punkte fehlten Strunz/Wittmann zu Podestplatz

Guter Dinge, vor dem Start: Udo Fischer (li.) und Dieter Strunz

Guter Dinge, vor dem Start: Udo Fischer (li.) und Dieter Strunz

(gpp) – Zum inzwischen 45. Mal hatte der Motorsportclub (MSC) Helmbrechts zu seiner, den alljährlichen Saisonauftakt der nord-ost-oberfränkischen Orientierungssportler bildenden, Winter-Nacht-Orientierungsfahrt geladen. Insgesamt 101 Starter aus fast dem gesamten süddeutschen Raum waren diesem Ruf gefolgt, und eilten ehrgeizig und mit für die dunkle Nacht gerüsteten Lichtern im und am Wettbewerbsfahrzeug nach Helmbrechts.

Von dort aus waren knappe 200 Kilometer rund um und quer durch den Naturpark Frankenwald zu absolvieren, die im Laufe der fast siebenstündigen Veranstaltung mit immer mehr Schnee und vor allem für die am Ende des Feldes fahrenden Teilnehmer der Anfänger-Klasse „L“ immer glatter werdenden Fahrbahnen immer heikler wurden. Während sich die

Aus-Leuchttechnisch aufgerüstet: Andi Fleischmann und Michael Metzner

Aus-Leuchttechnisch aufgerüstet: Andi Fleischmann und Michael Metzner

´Profi`s` meist problemlos durch die neunseitige Fahrtanweisung mit zwanzig verschiedenen Kartenschnipseln unterschiedlichster Maßstäbe kämpften, eine logische Strecke verbanden und diese dann auch in der Natur fanden und befuhren, hatten die Anfänger oftmals weitaus größere Schwierigkeiten mit der Orientierung und die Fahrer mit den am Ende des Feldes immer glatter werdenden Strecken.

Dennoch kamen von den 101 gestarteten Teams 94 in Wertung gegen Mitternacht wieder im Ziel in Helmbrechts an, unter ihnen auch die für den AMC Coburg im ADAC startenden Erik Schneider/Hansi Walter (VW Polo), Matthias Bätz/Markus Furkert (Audi A4), Martin Pietschmann/Wolfgang Hübner (Peugeot 205), Dieter Strunz/André Wittmann (VW Golf), Udo Fischer/Dietmar Arnold (VW Passat) und Andi Fleischmann/Michael Metzner (Opel Corsa).

Voll konzentriert: Copilot André Wittmann

Voll konzentriert: Copilot André Wittmann

In der großen Klasse der frontgetriebenen Fahrzeuge verpassten Strunz/Wittmann mit einem Patzer beim stempeln den dritten Platz auf dem Siegertreppchen nur äußerst knapp um drei Strafpunkte, und waren „nicht so ganz zufrieden“ damit. Udo Fischer und Dietmar Arnold kamen trotz einiger „Aha“-Effekte in der Fahrtanweisung in der gleichen Klasse mit 137 Strafpunkten gerade noch auf TopTen-Platz zehn. Bei den kleinen Fronttrieblern fuhren Erik Schneider mit seinem Bayreuther Beifahrer Hansi Walter auf Rang sieben, Andi Fleischmann und Michael Metzner folgten aufgrund einiger Orientierungs-Patzer und den daraus resultierenden 45 min. Karenzzeit auf Platz acht und Martin Pietschmann und Wolfgang Hübner hatten sich im letzten Teil „völlig verfranzt“, kamen aber dennoch in Wertung ins Ziel und wurden Zwölfte. Bei den heckgetriebenen Fahrzeugen kam Dominik Zosig mit seinem Mitwitzer Fahrer Felix Kroner ebenfalls auf Platz sieben. Bei den allradgetriebenen Fahrzeugen kamen Matthias Bätz und Markus Furkert trotz streckenweise vereister Wege mit Platz neun noch unter die TopTen.

Insgesamt lobten die Coburger AMC`ler die Veranstaltung und zeigten sich begeistert von den Anforderungen, „auch wenn wir nicht immer allen Erwartungen auch gerecht werden konnten“.

Gerd Plietsch