Weidhausener Ehepaar Autsch gewinnt Sanduhrwertung bei hochklassiger SACHS-Franken-Classic

(gpp) – Dass vor allem im Motorsport erst ganz am Ende zusammen gezählt wird, aufgrund dieser Tatsache konnte sich das für den AMC Coburg im ADAC startende Ehepaar Jochen und Inge Autsch bei ihrem diesjährigen zweiten Einsatz bei einer classischen Rallye am Ende erfolgreich und zufrieden zurücklehnen.

Denn bei der über die Pfingstfeiertage ausgefahrenen SACHS-Rallye-Franken rund um das unterfränkische Bad Kissingen wollte das Weidhausener Ehepaar von Anfang an ihre ´Niederlagen` der Jahre 2015 und 2016 ausbügeln, und den Sieg aus dem Jahr 2014 wiederholen. Und nach der Prolog-Auftakt-Wertungsprüfung, in der beide ihren Porsche 911 SC 3.0 aus dem Jahr 1977 bis auf Gesamtrang zwei pilotierten, hatte man Hoffnung, dieses Ziel auch zu erreichen.

Doch der erste komplette Tag verlief nicht wie erhofft und erwartet: „…irgendwie haben wir zu keiner Zeit einen richtigen Rhythmus in die Fahrt und vor allem in die unterschiedlichen Prüfungen gefunden!“ so die etwas zerknirschte Einschätzung am Abend, obwohl sich beide mit Rang drei noch immer auf dem Siegertreppchen befanden. Der letzte, und entscheidende, Tag brachte dann doch noch die Wende, „denn mit einigen Zeiten-Highlights“ gelang es Jochen und Inge Autsch, den Rückstand nicht nur wett zu machen, sondern ihn in einen Vorsprung umzumünzen.

„Das war echt super!“ strahlten beide dann bei der abschließenden Siegerehrung, in der sie nicht nur die so genannten „Sanduhrklasse“ (Wertung ohne jegliche elektronische Hilfsmittel; Anm. d. Verf.) mit einem guten Vorsprung gewinnen konnten, sondern in der Gesamtwertung der 155 (!) Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik den elften Rang eroberten, und die TopTen nur um ganze 14 Hundertstel-Sekunden verpaßten.

 

Gerd Plietsch