Coburger Orientierungssportler bei der Stiftland-Orientierungsfahrt in Wiesau mit kleinen Fehlern unterwegs:

(gpp) – „Ärgerlich, sehr ärgerlich!“ Beifahrer André Wittmann konnte sich im Ziel der 4. Stiftland-Rallye des Motorsportclubs (MSC) Wiesau gar nicht beruhigen, dass ihm auf einer der insgesamt zwölf wild durcheinander gewürfelten Kartenschnipseln ein Leichtsinnsfehler unterlaufen war, der dem überaus erfahrenen Orientierungssport-Team Strunz/Wittmann zwei so genannte „stumme Kontrollen“ kostete. Mit den dafür ausgelobten 20 Strafpunkten verpaßte das Team des AMC Coburg im ADAC das Siegertreppchen in der Klasse der Experten denkbar knapp, und wurde letztlich undankbarer Vierter.

Gute 125 Kilometer hatte Fahrtleiter Manfred Keller (Waldsassen) seinen Teilnehmern in der sieben seitigen Fahrtanweisung aufgegeben, in der einige Beifahrer mit dem Verbot des so genannten „amerikanischen Abbiegens“ so ihre Schwierigkeiten hatten und am Ende mit einem tiefen Griff in den Strafpunktetopf bestraft wurden.

Das zweite Team des AMC Coburg im ADAC hatte nach der Fahrt durch den nächtlichen Osten und Norden der Region um Mitterteich sogar 70 Strafpunkte auf dem Zettel, konnte sich aber mit Rang neun doch noch unter den Top-Ten platzieren.

„Wir können nur hoffen, dass wir in vier Wochen in Naila besser aufgestellt sind, und wieder unsere gewohnten Plätze im Vorderfeld des Klassements erreichen!“, so die Coburger Orientierungssportler bei der Siegerehrung.

Gerd Plietsch