Knapper Familien-Wettstreit der Coburger Pylonenartisten

(gpp) – Die Coburger Pylonenartisten begannen die zweite und entscheidende Saisonhälfte 2019 genauso, wie sie die erste beendeten, mit Platzierungen auf und knapp neben dem Siegertreppchen. In ihrer Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1300 ccm Hubraum stürmte zunächst Vater Arnfried mit dem giftgrünen Familien-Opel City Kadett über den gut 800 m langen Parcours im Burgkunstädter Industriegebiet „Seewiese“ – mußte sich aber in jedem Lauf eine dreisekündige Zeitstrafe für verschobene Pylonen anrechnen lassen.

Danach folgte Sohn Stefan Bätz (beide Meeder) vom AMC Coburg im ADAC, und er unterbot zwar Vaters Zeit im ersten Lauf, warf aber gleich zwei Pylonen und hatte nun ebenfalls sechs Strafsekunden auf dem Konto. In seinem zweiten Lauf kam er zwar fehlerfrei durch den Kurs, blieb aber in der Addition der Zeiten um äußerst knappe sechs Hundertstel-Sekunden hinter seinem Vater zurück und verpaßte damit das Siegertreppchen, dieser trotz seiner Strafsekunden am Ende doch noch erobern konnte.

„So knapp geht´s nicht immer zwischen uns zu, aber hin und wieder schon!“, grinsten beide bei der Siegerehrung um die Wette.

„So kann die Saison gerne zu Ende gehen, und wir sehen dem Saisonfinale in Helmbrechts, Anfang Oktober, zuversichtlich entgegen“, so die Coburger Motorsportler abschließend.

Gerd Plietsch