Coburger Slalomfahrer Bätz fahren auf die Plätze zwei und vier

(gpp) – Das unter vier weiteren Prädikaten am meisten herausragende Prädikat zum ADAC-Gogeißl-Städte-Slalom-Pokal beschert der Veranstaltung des Motorsportclubs (MSC) Wiesau seit Jahren einen Teilnehmerandrang der ganz besonderen Art. Am vergangenen Sonntag stellten sich sage und schreibe 133 (!) Teilnehmer dem Starter, um den Slalom auf dem Gelände des Aeroclubs Erbendorf „Schweißlohe“ unter die Räder nehmen zu können.

Da der Slalom aber auch zum Nordbayerischen ADAC-Slalom-Pokal, zum Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO), zum Regionalpokal Oberfranken (RPO) und zur Landkreismeisterschaft Tirschenreuth zählte, waren natürlich auch die Slalom-Spezialisten des AMC Coburg im ADAC am Start. Und zwar in der Klasse H 12, der Gruppe der verbesserten Boliden. Dort sind die beiden, Vater und Sohn, Arnfried und Stefan Bätz (beide Meeder) fast Dauersieger, gewinnen, wenn die Strecke und die Mitbewerber ´passen` schon ´mal öfter die gesamte Gruppe der verbesserten Fahrzeuge, „und wenn uns das Glück und die Tagesform hold ist, landen wir hin und wieder sogar ´mal eine Gesamtsieg!“ so die beiden zuversichtlich.

In Wiesau waren aber derart zahlreiche bärenstarke 2L-Fahrzeuge und auch noch solche über 2L am Start, so dass für die Coburger an einen Gesamtsieg nicht zu denken war.

Dennoch entledigten sie sich ihrer Aufgabe mit Bravour, denn Vater Arnfried fuhr den giftgrünen Opel City Kadett unter den zwölf Teilnehmern in der Klasse mit einem Rückstand von lediglich 14 Hundertstel-Sekunden auf Platz zwei, und Sohn Stefan fuhr auf Platz vier, verpaßte das Siegertreppchen dabei lediglich um sechs Zehntel-Sekunden. In der gesamten Gruppe der verbesserten Fahrzeuge belegten sie die Plätze vier und sechs und haben damit weitere wichtige Punkte für die diversen Meisterschaften und Pokalrunden eingefahren.

Die letzte Möglichkeit, noch Punkte für die verschiedenen Slalom-Meisterschaften und Pokalrunden einzusammeln ist am ersten Oktober-Sonntag (6. Oktober) der Flugplatz-Slalom auf der „Ottengrüner Heide“ bei Helmbrechts, wenn der Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO) und auch der Regionalpokal Oberfranken (RPO) ihren Slalom-Saisonabschluss durchführen.

Gerd Plietsch