Coburger Motorsportler beim „Akademischen“ in Hockenheim erfolgreich

(gpp) – „Das war ein stressiges Wochenende – aber es war erfolgreich!“ stöhnten die Coburger Motorsportler nach der sonntäglichen Rückfahrt vom Hockenheimer Motodrom ins heimische Oberfranken.

Denn nach der samstäglichen Coburger „Mauritius-Orientierungsfahrt“, bei der Andi Fleischmann (Scherneck) als einer der Fahrtleiter fungierte, und auch seine Vereinskameraden Martin P., Volker Honold und Andreas Viessmann (beide Coburg) als tatkräftige Helfer mitgewirkt hatten, reiste das Quartett Schlag Mitternacht in badische, um am dortigen traditionellen „Akademischen“ Fahrtraining auf dem Hockenheim teilzunehmen.

Die Veranstaltung wird seit über 50 Jahren durchgeführt, es ist kein Rennen, „…es gibt keine Wertung, zum Saisonabschluss treffen sich Fahrer, Teamchefs, Mechaniker und dergleichen mehr, um noch einmal ohne Leistungs- und Wettbewerbsdruck ´Auto zu fahren`!“ so der Coburger Fleischmann im Pressegespräch.

Zum bereits achten Mal fuhren Fleischmann/P. das „Akademische“ in Hockenheim, in diesem Jahr erstmals einen Kurs von 4,57 km Länge, da der kleine Kurs wegen einer Teststrecke für Porsche nicht mehr zur Verfügung stand. Doch wegen Nebels konnte der erste Lauf erst mit eineinhalbstündiger Verspätung beginnen, „weswegen wir nur zwei Runden fahren konnten“, so Andi Fleischmann, der seinen VW Golf 4 innerhalb der kurzen Zeit nicht in das vorgeschriebene Zeitfenster von –2 / +4 sec. Abweichung bringen konnte.

Im zweiten Lauf lief´s erheblich besser, Fleischmann/P. konnten sieben Runden absolvieren von denen sechs im vorgegebenen Zeitfenster lagen.

Allerdings gibt es bei dieser Veranstaltung, die aus versicherungstechnischen Gründe keinerlei Renncharakter aufweisen darf auch keine offiziellen Zeiten, „aber wir haben uns das unter der Hand ´zusammen gepfrimelt`, und errechnet, dass wir in unserer mit 32 Teilnehmern besetzten Klasse Erste geworden wären!“ Das zweite Team des AMC Coburg im ADAC, Honold/Viessmann hätte mit ihrem Toyota Yaris und Rang drei ebenfalls das imaginäre Siegertreppchen erreicht.

Gerd Plietsch