2010

10.09.2010

Fabian Kroner bei historischem Happurger Bergrennen vom Pech verfolgt


Schikanenfehler kosten bessere Platzierung: 
Kategorie: Rallyeartikel
Erstellt von: eschneider

 

 

 

Schikanenfehler kosten bessere Platzierung:

 

 

Fabian Kroner bei historischem Happurger Bergrennen vom Pech verfolgt

 

 

 

(gpp) - „Diese Schikane wird mich wahrscheinlich noch im Traum ´schikanieren`", Fabian Kroner, mit Ausnahme der Jugendkart-Pilotinnen und -piloten einer der jüngsten Motorsportler des Automobil- und Motorradclubs (AMC) Coburg, hat an das historische Happurger Bergrennen vom vergangenen Wochenende gespaltene Erinnerungen. „Zum einen war es eine tolle Veranstaltung bei sehr schönem Wetter - zum anderen haben mich meine beiden Patzer in einer der vier Schikanen eine bessere Platzierung gekostet!"

 

Der Rödentaler hatte seinen schwarzen 1980´er VW Käfer in der Klasse vier der Fahrzeuge der Baujahre 1972 bis 1980 gemeldet, in der ganze 41 (!) weitere Konkurrenten angetreten waren, die drei Plätze auf dem Siegertreppchen zu erobern. Im ersten der beiden Wertungsläufe auf der ca. 4 km langen und mit vier schnellen Schikanen gespickten Strecke von Happurg nach Deckersberg, nahm Kroner mit dem 65 PS starken Hecktriebler eine Schikane zu schnell - und zerlegte einen Strohballen. Nun wäre dies an und für sich - noch - nicht zu schlimm gewesen, die Aufgabenstellung bei historischen Motorsport-Veranstaltung besteht ja in der Hauptsache darin, über mehrere Wertungsläufe möglichst gleichmäßig zu fahren. „Doch ich will natürlich nicht ein zweites Mal in die Strohballen fahren", meinte Kroner anschließend im Fahrerlager schmunzelnd.

 

Also ging er im zweiten Lauf in derselben Schikane etwas vorsichtiger (sprich langsamer) zu Werke, doch wie sich anhand der gemessenen Zeiten hinterher herausstellte, war Fabian Kroner zu vorsichtig gewesen. Die Zeit des zweiten Wertungslaufes war fast zweieinhalb Sekunden langsamer als die des ersten, und so brachte Kroner seinen 1600er VW Käfer mit einer Abweichung von 2,436 Sekunden zu seiner im ersten Lauf gefahrenen Zeit schließlich ´nur` auf Platz 25 unter den 42 Teilnehmern ins Ziel.

 

„Dennoch hat es aber Spaß gemacht", so der Führerscheinneuling seit diesem Sommer „und von den ´schikanösen` Albträumen werde ich mich sicher auch bald verabschieden können."

 

 

Gerd Plietsch