Categories: Rallyeartikel
Date: Jul 7, 2010
Title: Autsch/Stamm-Autsch auch bei Württemberg-Classic auf dem Siegertreppchen
Gut geschwommen:
Gut geschwommen:
Autsch/Stamm-Autsch auch bei Württemberg-Classic auf dem Siegertreppchen
(gpp) - „Es waren Wasserspiele der ganz besonderen Art!", berichtete der Weidhausener Oldtimer-Fan und -Fahrer Jochen Autsch von der Württemberg-Classic 2010. Die diesjährige Ausgabe der traditionsreichen Oldtimer-Rallye fand mit Start und Ziel in Prien rund um den oberbayerischen Chiemsee statt - und wurde an allen drei Veranstaltungstagen von einem mehr oder weniger intensiven Dauerregen begleitet. „Allerdings tat dies der guten Stimmung rund um die Veranstaltung nur wenig Abbruch", so Autsch weiter, „lediglich die mit offenen Cockpits fahrenden Vorkriegsfahrzeuge hatten mit den Unbilden des Wetter schon arg zu kämpfen!"
Da freuten sich er und seine Gattin und Copilotin Inge Stamm-Autsch schon, dass ihr 1977´er Porsche 911 SC 3,0 über ein festes Dach verfügt und sie - zumindest beim Fahren - dem Regen weniger ausgesetzt waren. Nach einem ausführlichen Lehrgang von Rallye-Profi Michel Münzenmeier (Steinheim) am Mittwochabend fand am Donnerstag der Prolog unter anderem über den „Tatzelwurm" statt, mit dessen Ab- und Verlauf sich Jochen und Inge Autsch durchaus einverstanden erklärten.
Aber am ersten ´richtigen` Rallyetag, der über Bad Reichenhall, Fuschl am See, Laufen an der Salzach und den Tachinger See zurück nach Prien führte, haderten die beiden für den Automobil- und Motorradclub (AMC) Coburg startenden Oldtimer-Freaks schon etwas mit ihrem Schicksal. Denn bereits in der Wertungsprüfung (WP) drei, einer am Ende sehr flach auslaufenden Rollprüfung (zu Befahren ohne Motor; Anm. d. Red.) blieb der rote Coburger Porsche vor dem Ziel fast stehen und Autsch/Stamm-Autsch mussten sich eine so genannte Maximalzeit mit zehn Strafpunkten gut („nein eher schlecht!") schreiben lassen, „ohne die wir die Wertung ´klassisch Sanduhr` wohl gewonnen hätten!"
Am dritten und letzten Rallyetag, der die insgesamt 130 Teilnehmer über Wasserburg am Inn, Neuötting und Seeon wieder zurück zum Ausgangsort Prien führte, blieben die beiden Weidhausener von weiteren Missgeschicken verschont und eroberten sich in der mit 76 Teilnehmern besetzten, so genannten „Sanduhr-Klasse" (in der keinerlei elektronische Hilfsmittel erlaubt sind) den überaus bedeutenden dritten Platz. Im Gesamtklassement kamen beide zudem mit Rangzehn sogar noch in die Top Ten.
„Das war´s am Ende doch wert, ein bißchen nass zu werden!", so das Mixed-Team zufrieden im Ziel.
Gerd Plietsch