Coburger Dinkel-Festspiele rund um Brunn

(gpp) – Rund um die Traditions-Wertungsprüfung (WP) „Brunn“ vom alljährlichen, herbstlichen Rallye-Saisonabschluss des Motorsportclubs (MSC) Fränk. Schweiz, veranstaltete der rührige Automobilclub bei herrlichstem Wetter seinen ersten Rallye-Sprint. Dreimal mußte die 4,22 km lange Prüfung absolviert werden, und von Anfang an ´balgten` sich das Brose-Motorsport-Team Dominik Dinkel und Robert Steinhübl (Rossach/Bischberg) mit dem Mixed-Team John Macht und Ann-Kathrin Sperber (MSC Gefrees/AC Ebern), beide auf Mitsubishi Lancer, um die Führung. Der erste Umlauf ging mit drei Zehntel-Sekunden Vorsprung an Macht/Sperber, doch im zweiten Umlauf schlugen Dinkel/Steinkühler zurück und waren 1,2 Sekunden schneller. Und auch im dritten und letzten Umlauf hatte das Brose-Motorsport-Team die Nase um ganze acht Zehntelsekunden vorn und gewann mit 1,7 Sekunden Vorsprung vor dem Gefrees/Eberner Mixed-Team.

Der für den AMC Coburg im ADAC startende, jüngere Dinkel-Bruder Patrik, der sich Monique Voigt aus Zwickau ins Cockpit seines Mitsubishi Lancers gesetzt hatte, fuhr mit überaus ansprechenden Zeiten auf einen zweiten Platz in seiner Klasse und belegte im Gesamtklassement sogar noch Rang fünf. Die Rossacher ´Dinkel-Festspiele` rundete Patriks Zwillingsbruder Marcel ab, der auf dem ´heißen` Sitz des Wonseeser Johannes Kastl Platz genommen hatte. Er lotste diesen mit ihrem Peugeot 306 ebenfalls zu einem zweiten Platz in der Klasse und auf den neunten Rang im Gesamt.

Der Neustadt b. Coburger André Apel kam mit seinem neuen Beifahrer Tobias Robertz (ebenfalls Neustadt b. Coburg) im („leider noch nicht mit der erhofften Leistung laufenden“) Opel Kadett GSI 16V auf den siebten Platz in seiner Klasse und die Ebensfelder Ralf Hillmann/Hans-Peter Wollner brachten ihren Mitsubishi Lancer trotz Problemen mit dem Gaspedal und einem ´Steher` in ihrer Klasse mit Rang drei noch auf´s Siegertreppchen. Nicht das Ziel in Wertung erreichten Francesco Gertloff und Thomas Neugebauer (Schalkau/Neustadt), da sie ihren SEAT Ibiza Cupra in der dritten WP wegen eines technischen Defektes vorzeitig abstellen mußten.

Gerd Plietsch