Grandioses Saisonfinale im Skoda Fabia R5
Karpfham ( Bad Griesbach im Rottal)
Das Finale der Deutschen Rallyemeisterschaft 2016 fand in Karpfham im niederbayerischen Bäderdreieck statt. Bereits zum 53. Mal lud die ADAC 3 Städte Rallye die Rallye-Elite nach Niederbayern. Für Dominik Dinkel und Christina Kohl gab es, nach einer grandiosen Saison im Brose Skoda Fabia S2000, bei der Platzierung nichts mehr zu verbessern. Der Dritte Platz in der Jahresendwertung war gesetzt und konnte den Beiden nicht mehr genommen werden.
Immer unter dem Motto „lernen, lernen, lernen“ hatte man zu Beginn der Saison auf den dritten Platz geschielt. Der Umstieg vom Brose Opel Adam R2 auf den Brose Skoda Fabia S2000 war ein großer Schritt. Anfangs gab es viele Zweifler, ob der junge Rossacher KFZ-Meister den richtigen Weg eingeschlagen hatte, doch gleich zu Beginn kamen die Erfolge. Das neu formierte Team mit Co-Pilotin Christina Kohl und dem Einsatzteam von KRT funktionierte auf Anhieb perfekt. Bei der ersten Veranstaltung in 2016 erzielten sie, bei schwierigsten Bedingungen im Saarland, den dritten Platz im Gesamtklassement. Niemand hätte damit gerechnet, dass der junge Rossacher sofort im neuen Sportgerät auf den ersten Podestplatz fährt.
Die grandiose Saison verfolgte natürlich auch Michael Stoschek. Der Ex – FIA Historic Europameister hatte mit seiner Brose Unternehmensgruppe den Umstieg auf den Brose Skoda Fabia S2000 erst möglich gemacht. So hatte er für Dominik Dinkel und Christina Kohl auch noch eine besondere Überraschung für das Finale 2016. Die Belohnung für die erfolgreiche Saison: Der Start im BRR Skoda Fabia R5.
So ging es dann auch am späten Freitagnachmittag endlich los. Noch sehr angespannt gingen Dominik Dinkel und Christian Kohl im ungewohnten Sportgerät auf die erste Prüfung. Der Start war dann eher ruppig. Im nächtlichen Niederbayern auf feuchtem und schwierigem Untergrund wollte man dann auch nicht zu viel riskieren. In der Dunkelheit im Skoda Fabia R5, würgte der junge Rossacher am Start den Motor ab. Umso erstaunlicher das er trotzdem nur 7,8 Sekunden auf den führenden Fabian Kreim (ebenfalls Skoda Fabia R5) verlor.
Am Samstagmorgen hatte sich das Wetter gebessert. Mit leichtem Nebel aber doch trockenen Bedingungen ging es für die 120 Teilnehmer auf die sieben folgenden, materialraubenden Wertungsprüfungen. Die erste Prüfung des Tages „Sankt Salvator 1“ war wie gemacht für den jungen Rossacher. Mit Schotter und rutschigen, schmierigen Plattenwegen fand er genau die speziellen Bedingungen vor die er beherrscht wie kein anderer. So gelang ihm seine erste Bestzeit im Skoda Fabia R5. Die Konkurrenz konnte nur zuschauen. 9,5 Sekunden nahm er Kreim/Christian ab. Unglaublich wie es dem jungen Rossacher gelang sich in der Kürze der Zeit auf den Skoda Fabia R5 umzustellen. Für den einen Freud ist für den anderen Leid. Hier entscheid sich die Meisterschaft, Christian Riedemann (Peugeot 208 T16 R5) fiel mit gerissenem Schaltseil aus. Damit waren Fabian Kreim und Frank Christian Deutsche Rallyemeister 2016. Wer jetzt vermutet hat die Luft ist raus kennt die jungen Wilden auf ihren starken Skoda Fabia R5 nicht. Um jede Bestzeit wurde gefightet.
Kleinere und größere Fehler, verhinderten auf den folgenden Prüfungen das Dinkel / Kohl noch mehr Bestzeiten abräumen konnten. Auf der siebten Wertungsprüfung „Fellner Arena 1“ mussten die Teilnehmer relativ lange warten. Die Veranstalter kämpften mit den Zuschauermassen, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten. Durch die ungewollte Pause befanden sich die Reifen dann auch nicht mehr auf „Idealtemperatur“ und eine Schikane stellte sich dem jungen Rossacher in den Weg. Dies lies dann den Rückstand auf den Führenden Kreim um weitere 30 Sekunden anwachsen.
Auf den folgenden Prüfungen fuhren Dominik Dinkel und Christina Kohl immer auf Augenhöhe mit Kreim. Die Zeiten konnte der Rossacher trotz der fehlenden Erfahrung auf dem R5 mitgehen. Am Ende Platz zwei im Gesamtklassement. Der Rückstand auf Kreim 52 Sekunden (30 durch die Berührung mit der Schikane und 22 nach den ersten vier Prüfungen am Freitag). Ein erfolgreiches Wochenende für Dominik Dinkel und Christina Kohl. Das Vertrauen das vor allem Michael Stoschek mit seiner Brose Unternehmensgruppen in die Beiden Youngster gesetzt hat, wurde mit einem Spitzenergebnis belohnt. Der Dank geht natürlich an alle Sponsoren und das Serviceteam rund um KRT.
Jetzt beginnen die Verhandlungen für die neue Saison. Mit tollen Ergebnissen und einem dritten Platz in der Deutschen Meisterschaft haben Dominik Dinkel und Christina Kohl für viel Aufsehen gesorgt. Die geschaffene Verhandlungsgrundlage lässt für die neue Saison hoffen.
Wittmann/Hübner verpassen um 0,4 Sekunden den Klassensieg
Leubnitz (Sachsen):
Am vergangenen Wochenende veranstaltete der VMC Plauen e.V. den ersten Vogtländischen Rallyesprint in Leubnitz. Dieser Herausforderung stellten sich 29 Teams. Unter ihnen vom AMC Coburg, der Lautertaler Andre Wittmann und Co-Pilot Wolfgang Hübner aus Coburg. Mit ihrem Seat Ibiza CUPRA gingen sie in der Klasse F8 an den Start.
Eine sehr anspruchsvolle Strecke mit 4,8 Kilometern im westlichen Sachsen führte von Leubnitz nach Stangengrün. Typisch für den Rallyesprint, eine Prüfung, die mehrmals befahren wird. Bei sehr guten Wetter, mit warmen und trockenen Bedingungen konnten das Team den Aufschrieb erstellen. Nach einer weiteren Besichtigungsrunden wurde das Gebetbuch (Aufschrieb) nochmals verfeinert und für gut befunden. Kurz vor dem Start entschieden sich Andre Wittmann und Wolfgang Hübner dann voll auf Angriff zu fahren. Nach den ganzen Wetterkapriolen der letzten Veranstaltungen freute sich Andre Wittmann auch endlich mal bei trockenen Bedingungen sein Können unter Beweis zu stellen.
Um 11:30 ging es dann auch endlich los. Schon nach den ersten Metern fanden Wittmann das nötige Vertrauen in die Bereifung und mit ordentlich Grip konnten sie nach verhaltenem Start dann auch richtig angreifen. Nur die Zeit des ersten Durchgangs entsprach noch nicht der Vorstellung der Beiden.
Auf dem zweiten Umlauf ließen es Wittmann /Hübner mit Ihrem Seat Ibiza CUPRA dann richtig fliegen. Sie verbesserten die Zeit von Durchgang eins um sagenhafte 4,8 Sekunden. Eine Runde mit 3:10,6 Minuten war eigentlich kaum noch zu toppen. Die Konkurrenz hatte so ihre Probleme. Von den acht gestarteten Teams verabschiedeten sich bis zu diesem Zeitpunkt bereits die ersten Beiden.
Der letzte und entscheidende Umlauf stand an. Auch hier gaben Wittmann / Hübner alles. In einer sehr rolligen Kurve fuhr Andre Wittmann etwas zu vorsichtig. Trotzdem gelang nochmals eine Spitzenzeit. Mit einer 3:09,5 fuhren sie auf der letzten Runde ihre beste Zeit.
Leider fehlten am Ende 0,4 Sekunden auf die Konkurrenten aus Pößneck Sven und Jessica Wesotowski auf Opel Kadett E GSi. So verpassten sie nur knapp den Klassensieg in der Klasse F8.
Im Gesamtklassement landeten Wittmann /Hübner vom AMC Coburg auf dem 13. Gesamtrang. Ein tolles Ergebnis für den jungen Lautertaler. Beide lobten den Veranstalter für eine sehr gelungene Veranstaltung.
Sehr wechselhafte Bedingungen machen allen Teilnehmern zu schaffen
Bei widrigen Wetterbedingungen nahmen 4 Teams vom AMC Coburg beim 6. Rallyesprint des AC Hof in Schwand teil. Der kleine Ort im Vogtland wurde wie auch in den vergangenen Jahren von den 45 Teilnehmern regelrecht belagert.
Die Sprintstrecke mit ihren 5 Kilometern, die dreimal zu durchfahren war, machte nach den starken Regenschauern die Fahrt sehr anspruchsvoll. Auch während der drei Durchgänge gingen einige doch erhebliche Regenschauer nieder.
Die Neustädter Andre Apel und Tobias Robertz, auf Opel Kadett GSi 16V, kamen auf den nassen Strecken optimal zurecht. Hier spielte klar die Erfahrung von Andre Apel eine große Rolle. Mit vollem Vertrauen in die Regenreifen gingen die Beiden den ersten Durchgang noch verhalten an. Mit der sechsten Zeit im Gesamtklassement war man sehr zufrieden. Nach dem guten und reibungslosen Auftakt konnten sie die Zeit im zweiten Durchgang noch bestätigen. Mit 2 Sekunden Vorsprung auf den späteren Sieger Mario Kunstmann im Mitsubishi Lancer EVO brachten sie Ihren H14 Opel Kadett GSi 16V in die richtige Ausgangsposition. Auf der letzten Schleife mit viel Regen fuhren die beiden dann souverän den Klassensieg nach Hause.
Andre Wittmann (Lautertal) und Wolfgang Hübner (Coburg) auf Seat Ibiza Cupra fanden keinen Zugang zu Ihren Regenreifen. In der teilnehmerstärksten Klasse F8 mit 16 Startern war dies gleich zu Beginn ein deutlicher Rückschlag. Doch Andre Wittmann gab nicht auf. Auf nasser Strecke im zweiten Umlauf lief es zu Beginn besser. Ein Fehler bei der ersten Spitzkehre sorgte dafür, das Wittmann/Hübner den Notausgang nutzen mussten. Nach den Problemen konnten die Beiden den Rest der zweiten Prüfung und den dritten Durchgang als Testlauf zu Ende fahren. Zeitlich war keine Verbesserung mehr möglich und so wurden die restlichen Kilometer als Erfahrungssammlung „nasse Strecke“ genutzt. Notiert wurde der 11. Platz von 16 Teilnehmern in der Klasse F8 und der 26. Platz im Gesamtklassement.
Neu im Team des AMC Coburg Francesco Gertloff (Schalkau) und Thomas Neugebauer (Neustadt) auf Seat Ibiza Klasse G21. Auch sie hatten mit den Streckenverhältnissen zu kämpfen, konnten aber den zweiten Platz in der Klasse für sich in Anspruch nehmen. Der junge Rossacher Patrik Dinkel mit Ann-Kathrin Sperber auf Honda Civic, wollte nach den tollen Ergebnissen der letzten Veranstaltungen sofort ein Zeichen setzen. An der Problemspitzkehre wo auch schon Wittmann/Hübner den Notausgang nehmen mussten verabschiedete er sich in den Graben und musste so nach nur wenigen Kilometern aufgeben.
Trotz Pause immer noch bärenstark
Ebensfeld – Gunzenhausen:
Im idyllischen fränkischen Seenland rund um die Stadt Gunzenhausen heulten am vergangenen Wochenende die Motoren. Die erste Altmühlfranken Rallye lud im Rahmen des NAVC (Neuer Automobil- und Verkehrsclub e.V.) Rallyebegeisterte nach Gunzenhausen.
Der zentral gelegene Serviceplatz auf dem Gelände der Firma Ernst war dreh und Angelpunkt für die Wertungsprüfungen. Vier an der Zahl mussten in Bestzeit absolviert werden. Wertungsprüfung 1 und drei als Rundkurs mit 16,3 Kilometern und eine Start- Ziel Prüfung mit 4,7 Kilometern die zu 50% unbefestigt war. Sehr anspruchsvolles Geläuf mit sehr schnellen Asphaltpassagen, natürlichen Schikanen und Schotter stand für die 87 Teilnehmer auf dem Programm.
Auch die Ebensfelder Ralf Hillmann und Hans Peter Wollner vom AMC Coburg stellten sich mit ihrem Mitsubishi Lancer EVO 8 der Herausforderung. Nach über einem Jahr Pause ging es endlich wieder auf Zeitenjagd. Ihr letzter Auftritt bei der Rallye im Bamberger Land (Scheßlitz) endete unsanft, mit verbeultem Sportgerät aber unverletzt. Der neu aufgebaute Mitsubishi Lancer EVO 8 durfte erstmalig sein Können unter Beweis stellen. Die Konkurrenz, der sich die Beiden stellten, trat mit hochgezüchteten Rennboliden an hier fehlten von Anfang an 120 PS bedingt durch den Airrestrictor, der auf allen anderen Rallyeveranstaltungen in Deutschland Pflicht ist. Bei der DAM (Deutsche Amateurmeisterschaft RM) sind hier nach oben keine Grenzen gesetzt.
So ging es dann um 11:09 auf der ersten WP zum Start. Bei der ersten Veranstaltung konnte noch nicht alles Rund laufen. Trotzdem muss man dem Veranstalter AC Gunzenhausen ein großes Kompliment aussprechen. Ein Streckenprofil, das seines gleichen sucht bot man den Teilnehmern. Nur der Start am Rundkurs machte so manchem Teilnehmer zu schaffen. Bei einem Rundkurs starten die Teilnehmer nach und nach in die laufende Runde. So kommt es manchmal auch zu der unschönen Situation wo sich langsamere Teilnehmer und die schnellen vermischen. Hillmann / Wollner sollte das auf der ersten Prüfung gleich mehrmals wiederfahren. Nach mehreren Überholmanövern stand am Ende die sechste Zeit von 18 Teilnehmern in der Gruppe 3 Klasse 11 zu Buche. Eine Top- Zeit für die Beiden.
Ralf Hillmann und Hans Peter Wollner kamen immer besser in Schwung und konnten sich mit jedem WP-Kilometer steigern. Eine fünfte Zeit auf der zweiten Wertungsprüfung motivierte die Beiden zur Halbzeit der Prüfungen.
Im zweiten Umlauf hatte sich Hillmann/Wollner an das neue Sportgerät gewöhnt. Sie festigten ihre Position und konnten Runde für Runde zulegen. Sie verbesserten die Zeiten und hielten sich Richtung Podest Platz. Leider touchierten sie leicht eine Schikane, was nach Rallyereglement zu einer Zeitstrafe von 15 Sekunden führt. So landeten sie nach den vier absolvierten Prüfungen auf dem undankbaren vierten Gesamtrang. Mit nur zehn Sekunden Rückstand wurde die Endwertung durch das berühren einer Schikane entschieden.
Trotzdem sind Ralf Hillmann und Hans Peter Wollner mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden. Bedenkt man das die Konkurrenz Die Pause von einem Jahr aktivem Rallyesport hatte man ihnen in nicht angemerkt.
Hitzeschlacht durch die „Grüne Hölle“
Nürburgring (Rheinland-Pfalz):
Am letzten August Wochenende starteten Martin Pietschmann und Wolfgang Hübner zum 5. Lauf der RCN GLP (Gleichmäßigkeitsprüfung) Meisterschaft auf der legendären Nordschleife. Mit einem Peugeot 205 GTi absolvierten die beiden 250 km in der Grünen Hölle. Eine schweißtreibende Angelegenheit für alle Teilnehmer und deren Sportgeräte.
Bei der Fahrerbesprechung wurden die Fahrer mit der Aufgabenstellung und der Einweisung in die Flaggensignale vertraut gemacht. Auch der mahnende Hinweis der Rennleiterin Edith Völl an die 140 Teilnehmer sich bei den extremen Wetterbedingungen, mit Temperaturen weit über 30°, über die gesundheitlichen Gefahren bewusst zu werden.
Die Aufgabenstellung ist genau vorgegebenen. Jede Fahrerpaarung absolviert einen Turn. Den Anfang machte der Niederfüllenbacher Martin Pietschmann vom AMC Coburg. Im zwei Sekunden Takt gingen die Teilnehmer auf die „Grüne Hölle“. Beginnend mit einer Einführungsrunde, gefolgt von einer Setzrunde in der die Zeit für die folgenden drei Runden gelegt wird. In diesen drei Runden gilt es die Zeit der Setzrunde auf die hundertstel genau zu erzielen und eine Abweichung wird sofort mit Strafpunkten bestraft. Abschließend wird eine Auslaufrunde gefahren.
Bei der Tankpause, die ihren Namen diesmal in zweierlei Hinsicht verdient, konnten die Fahrzeuge mit Sprit und die Fahrer mit der nötigen Flüssigkeit versorgt werden. Nach einer ordentlichen Menge Mineralwasser wurden die Fahrerwechsel vollzogen. Der Coburger Wolfgang Hübner ebenfalls vom AMC Coburg griff jetzt ins Lenkrad des Peugeot 205 GT. Er musste den gleichen Turn absolvieren. Einführungsrunde, Setzrunde – 3x bestätigen und die Auslaufrunde.
Am Ende erzielten sie den 91. Platz von den 140 Teilnehmern. Ein gutes Ergebnis für die Beiden, die ohne jegliche technische Unterstützung die Gleichmäßigkeitsprüfung absolviert haben.
Mit großem Kampf zum fünften Podestplatz in der Saison 2016
Der siebte Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft fand am vergangenen Wochenende in Eisenach statt. Im Westen von Thüringen liegt die Lutherstadt am Fuße der Wartburg. Eine der größten Buckelpisten im Rallyekalender, so lässt sich die ADAC Cosmo Rallye Wartburg mit nur wenigen Worten beschreiben. Auch für Dominik Dinkel und Christina Kohl war die Veranstaltung nicht auf der Wunschliste gestanden. Nach dem technischen Ausfall bei der DMV- Sparkassen Rallye Thüringen Mitte Juli blieb dem jungen Rossacher und seiner Tiefenbacher Copilotin nichts anderes übrig als sich auf die Reise nach Eisenach zu machen.
Der Führende in der Deutschen Rallyemeisterschaft Fabian Kreim (Skoda Fabia R5), war nicht am Start. Dafür tat sich neue Konkurrenz auf. Neben dem bekannten Christian Riedemann (Peugeot 208 T16 R5) galt es sich gegen Rashid Alketbi (Ford Fiesta R5), Abdulaziz Al-Kuwari (Skoda Fabia R5) und den dreifachen Deutschen Meister und EX-Europa und Asien-Pazifik-Meister Armin Kremer (Skoda Fabia R5) zu behaupten. Kurz vor der ADAC Rallye Deutschland kam die Konkurrenz aus aller Herren Länder um die ADAC Cosmo Rallye Wartburg zum Testen zu nutzen.
Für den Rossacher Dominik Dinkel eher suboptimal, da alle genannten in der DRM Wertung punktberechtig waren, dass Dinkel/Kohl schnell sind haben sie in dieser Saison oft genug bewiesen. Ein harter Kampf wartete auf die beiden auf den 120 Wertungsprüfungskilometern.
Der Brose Skoda Fabia S2000 befand sich wieder im Bestzustand. Für die Rallyeteams eher ungewohnt startete die Veranstaltung am Samstagmittag mit der ersten Prüfung. Zu Beginn lief es für Dinkel /Kohl nicht optimal. Das richtige Setup für die welligen Strecken wurde einfach nicht gefunden. In den Servicepausen wurde immer wieder probiert, aber so richtig wollte es einfach nicht werden. Nach den ersten fünf Prüfungen lagen Dinkel / Kohl auf dem fünften Gesamtrang. Der Rückstand auf die Führenden Kremer/Winklhofer und Riedemann Vanneste war schon auf fast eine Minute angewachsen. Hauchdünn der Rückstand auf das Podest mit nur 5,9 Sekunden auf Alketbi/Hepperle und Al-Kuwari/Duffy. Gegen Abend des ersten Tages lief es dann besser. Das Setup war gefunden und jetzt galt es wieder Boden gut zu machen. In der Nacht, auf der legendären Prüfung „Cosmodrom by night“ mit 11,6 Kilometern, meldete sich der Rossacher eindrucksvoll zurück. Mit einer Bestzeit zeigte er der Konkurrenz deutlich, dass mit ihm zu rechnen ist. So beendeten Dominik Dinkel und Christina Kohl mit ihrem Brose Skoda Fabia S2000 den ersten Rallyetag auf dem vierten Platz im Gesamtklassement
Der Sonntag brachte dann das gute Fahrgefühl zurück. Früh am Morgen um 8:10 Uhr ging es auf die letzte Etappe. Noch sieben Wertungsprüfungen waren zu absolvieren. Das Vertrauen in das Setup kam mit jedem Kilometer auf den welligen Strecken zurück. Die kurzen Prüfungen boten kaum noch Möglichkeiten viel Boden gut zu machen. Auf der 15. Prüfung „Madelungen“ machten Dinkel / Kohl noch einmal richtig Alarm. Die Powerstage mit wichtigen Zusatzpunkten war ein Krimi um jede hundertstel Sekunde. Mit der zweiten Zeit im Gesamtklassement konnten die beiden zwei wichtige Zusatzpunkte sichern, und lagen kurz vor dem Ende auf dem vierten Platz mit nur 0,4 Sekunden Rückstand auf das Podest und Rashid Alketbi. Der letzte Service, hier wurde der Brose Skoda Fabia S2000 durch KRT und die Servicecrew nochmal in Bestform versetzt. Auf den 7,9 Kilometern der WP „Hohe Sonne“ fuhren Dinkel Kohl die dritte Zeit im Gesamt und konnten den Rückstand von 0,4 Sekunden tatsächlich in eine Vorsprung von 5,6 Sekunden verwandeln. Ein Ritt am absoluten Limit von Mensch und Maschine, den der junge Rossacher, mit der Unterstützung durch die gewohnt präzisen Ansagen von Christina Kohl bis zum Ende durchhielt. „ Wir haben alles gegeben, das war teilweise sehr an der Grenze aber es hat funktioniert“, äußerte sich Dinkel überglücklich.
Mit viel Schweiß und hartem Kampf konnten sich Dominik Dinkel und Christina Kohl den dritten Platz und ein weiteres absolutes Top Ergebnis sichern. So konnte sich der junge Rossacher wieder für das entgegengebrachte Vertrauen der Sponsoren unterstützt durch Michael Stoschek, der EX-FIA Historic Europameister mit seiner Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky lab bedanken. Der nächste Lauf wird Anfang September bei der ADAC Rallye Niedersachsen sein.
In der Gesamtwertung konnten Dominik Dinkel und Christina Kohl den dritten Platz nach sieben Läufen bestätigen:
- Platz Fabian Kreim und Frank Christian 132 Punkte
- Platz Christian Riedemann und Lara Vanneste 123 Punkte
- Platz Dominik Dinkel und Christian Kohl 86 Punkte
- Platz Peter Corazza und Jörn Limbach 42 Punkte
- Yannick Neuville und Jürgen Heigl 38 Punkte
Dinkel / Kohl gehen in Thüringen leer aus
Pößneck (Thüringen):
Der sechste Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft 2016 fand am vergangenen Wochenende rund um die Stadt Pößneck in Thüringen statt. Nach dem sensationellen Ergebnis bei der ADAC Rallye Stemweder Berg mit dem 3. Platz im Gesamt hatten sich Dominik Dinkel und Christina Kohl wieder in Schlagdistanz zur Spitze gebracht. Die Erwartungen fürs Wochenende waren aber doch eher verhalten. Auf den sehr schnellen Strecken der 55. DMV Sparkassen Rallye Thüringen hatte man klare Nachteile gegenüber den R5 Boliden von Fabian Kreim und Christian Riedemann. Es galt also so viele Punkte wie möglich beim 6. von 10 Läufen zur Deutschen Rallyemeisterschaft mit nach Hause zu nehmen.
Am Donnerstagabend konnten die Teams dann Ihr Setup für die Veranstaltung beim Shakedown rund um Knau festlegen. Nach den Testkilometern hatte Dominik Dinkel ein gutes Gefühl. Das Auto lag perfekt auf den welligen Straßen.
Freitagabend ging es dann richtig los. Die kurze Sprintprüfung „ Niederkrossen“ mit nur 5km gingen Dinkel/Kohl verhalten an. Auf dem Rundkurs lief es deutlich besser. Zahlreiche Fans waren an den Traditionskurs in Pößneck gekommen um den jungen Rossacher und die Tiefenbacherin anzufeuern.
Am Ende hatte man auf die führenden Fabian Kreim mit Frank Christian auf Skoda Fabia R5 und Christian Riedemann mit Lara Vanneste auf Peugeot 208 T16 R5 einen Rückstand von 10,2 Sekunden. Mit Platz fünf im Gesamtklassement und dem dritten Platz in der DRM Wertung konnten Dinkel / Kohl mit Ihrem Brose Skoda Fabia S2000 für den Anfang zufrieden sein. Die Basis für ein gutes Ergebnis war somit gelegt.
Der Samstagmorgen startete um 8:06 mit der Wertungsprüfung „Stelzendorf“. Es galt 14,66 Kilometer in Bestzeit zu absolvieren. Nach nur 3 km traten dann die ersten Probleme auf. Mit einem schleichenden Plattfuß verloren sie gleich zu Beginn sehr viel Zeit. Der Reifen konnte durch die beiden zwischen den Prüfungen gewechselt werden. Mit einem Rückstand von 39 Sekunden ging es dann auf die vierte Prüfung. Gleich am Start rissen sie sich die Antriebswelle ab. Auf dem Rundkurs „Bankschenke“ mussten sie sich jetzt zwei Runden plus Ausfahrt mit dem stark lädierten Brose Skoda Fabia S2000 herumschlagen. Am Ende kamen schon Geräusche vom Differential.
So schleppten sich Dominik Dinkel und Christina Kohl in den ersten Service des Tages. Durch den enormen Zeitverlust von 2 Minuten und der doch starken Beschädigung am Differential stellte Dominik Dinkel den Brose Skoda Fabia S2000 ab. Leider ohne Punkte mussten die beiden schon früh am Morgen aufgeben.
Jetzt heißt es erst einmal Bilanz ziehen. Noch vier Läufe sind zu absolvieren. Der Sieg der Deutschen Rallyemeisterschaft nur noch in der Theorie möglich, der Dritte Platz ist mit einem Vorsprung von 31 Punkten für den nächsten Lauf erstmal gesichert. Wie die Saison für Dominik Dinkel und Christina Kohl weitergeht steht im Moment noch nicht fest. Der Dank geht an Michael Stoschek, der EX-FIA Historic Europameister, der mit seiner Brose Unternehmensgruppe diese Saison überhaupt möglich gemacht hat und an Kaspersky lab
Tolle Mannschaftsleistung des AMC Coburg beim Flugplatzslalom
Speichersdorf (Bayreuth):
Am vergangenen Wochenende fand der erste Flugplatzslalom des AC Kirchenthumbach und des AC Freienfels auf dem Rosenthal – Airfield in Speichersdorf bei Bayreuth statt. Die Läufe wurden im Nordbayerischen ADAC-Slalompokal, Regional- Pokal-Oberfranken, Nordostbayern-Pokal, Landeskreismeisterschaft der VG/LKRM/Tirschenreuth und für das Sportabzeichen D. ADAC/AVD/DMV/ADMV gewertet.
Bereits um 09:00 gingen am Samstagmorgen die ersten Teilnehmer auf Zeitenjagt durch den Pylonen Parcours. Der AMC Coburg brachte drei Slalom Piloten an den Start. In der Gruppe F 9 Thomas Gürtler aus Grub am Forst und Oliver Tench aus Meeder der zusätzlich in der Gruppe GLP (Gleichmäßigkeitswertung) startete. In der Gruppe H12 stellte sich Arnfried Bätz der zahlreichen Konkurrenz.
Stattliche 114 Fahrer kämpften bei sehr sommerlichen Temperaturen um die schnellste und vor allem eine fehlerfreie Fahrt durch die Pylonen. Um es vorweg zu nehmen der AMC Coburg war sehr erfolgreich, vor allem gelang den drei Teilnehmern in allen Läufen eine fehlerfreie Fahrt.
Arnfried Bätz aus Meeder ging mit seinem Opel Kadett C City an den Start. Mit zwei sehr guten Fahrzeiten konnte er sich gegen Michael Wunder aus Nordhalben auf Audi 50 16 X 86 und Klaus Streitberger aus Abenberg auf VW Polo durchsetzen. Mit 9,89 Punkten gewann er die Klasse H12. Den Klassengewinn rundete dann auch noch der fünfte Rang im Gesamtklassement ab.
In der Klasse F kämpften 46 Teilnehmer um die Bestzeit. Thomas Gürtler und Oliver Tench starteten beide auf Opel Corsa A in der Klasse F9. Für Gürtler aus Grub am Forst lief es bestens. Er konnte die Klassenwertung für sich entscheiden. Mit zwei Laufbestzeiten und einer fehlerfreien Fahrt, deklassierte er die Konkurrenz regelrecht. Heinz Neumeier aus Mitterteich, der auf dem zweiten Platz landete, war fast eine Sekunde langsamer mit seinem Mazda MX5. Auf dem gleichen Auto und auf dem dritten Platz Hansi Walter aus Kemnath. Oliver Tench aus Meeder belegte den fünften Platz in der Klasse F9.
In der ausgetragenen Gleichmäßigkeitswertung holte sich Oliver Tench dann den ersten Platz. Mit einer Differenz von 22 hundertstel zwischen dem ersten und zweiten Platz konnte ihm keiner das Wasser reichen. Hansi Walter aus Kemnath hatte am Ende einen Unterschied von 53 hundertstel, dicht gefolgt von Mario Rückner aus Schwarzenbach am Wald mit 67 hundertstel Sekunden.
Ein sehr erfolgreiches Wochenende für den AMC Coburg und die Slalom Abteilung. Drei Starter, drei Klassensiege. Die Dominanz vor allem auch bedingt durch sehr sauberes und fehlerfreies Fahren.
Starter vom AMC Coburg belegen in den stärksten Klassen Top Ten Plätze
Sulzdorf an der Lederhecke (Rhön-Grabfeld):
Am vergangenen Wochenende hieß es wieder Start frei im Rallye Mekka in Sulzdorf an der Lederhecke. Die 23. Auflage lockte 182 Teilnehmer zur ADAC Grabfeldrallye 2016. Mit dabei auch 5 Teilnehmer vom AMC Coburg. Bei sehr durchwachsenen Wetterbedingungen ging es dann am Samstag pünktlich um 12:01 auf die Jagd nach der Bestzeit.
Als erstes startete Dominik Dinkel aus Rossach mit Stamm Co-Pilotin Christina Kohl aus Tiefenbach mit Startnummer 4 ins Rennen. Ein kurzes Vergnügen für die beiden die normalerweise auf einem Skoda Fabia S2000 im Rahmen der deutschen Rallyemeisterschaft ihre Runden drehen. Mit einem Mitsubishi Lancer Evo landeten sie nach nur wenigen Metern in einem Graben aus dem sie sich aus eigener Kraft nicht befreien konnten.
Mit Startnummer 90 ging Andre Apel mit Schwiegersohn Tobias Robertz an den Start. Starke Konkurrenz wartete auf die Beiden. Sie mussten sich in einer der stärkst besetzten Klassen gegen 35 Gegner behaupten. Gleich auf der ersten Prüfung klappte das Zusammenspiel richtig gut. Nur das Wetter wollte nicht mitspielen. Als es für die beiden los ging regnete es sehr stark und so war auf der ersten Prüfung „Möbelwerke“ nur die elfte Zeit in der Klasse H14 möglich. Mit dem Regen mussten auch nicht alle Teilnehmer in der Klasse H14 kämpfen. Ein paar Fahrer wurden hier deutlich bevorzugt und konnten mit wesentlich besseren Startnummern dem ersten Starkregen entgehen. Ab der vierten Wertungsprüfung herrschten dann vergleichbarere Bedingungen und Apel/Robertz konnten weiter aufholen. Der siebte Platz und noch zwei Prüfungen zu fahren. Nach der letzten Prüfung des Tages, dem legendären Zuschauerrundkurs in Sulzdorf an der Lederhecke, lagen sie nur 5,4 Sekunden hinter den sechstplatzierten Kohler /Bayer auf VW Golf. Ein toller Erfolg für die beiden Neustädter.
Die Brüder Patrik und Marcel Dinkel starteten in der Klasse F8. Die Stärkste der Veranstaltung mit unglaublichen 48 Startern. Patrik ging mit seinem Honda Civic Type R an den Start. Auf dem Beifahrersitz nahm Tobias Glatzel vom UMC Ulm Platz. Auch die Beiden hatten mit den schwierigen Wetterbedingungen auf den ersten zwei Wertungsprüfungen zu kämpfen. Mit Startnummer 123 lief die erste Prüfung bis auf das Abräumen einer Schikane auf Anhieb gut. Auf der zweiten WP Saalbrunnen hatte Patrik Dinkel mit der Bereifung zu kämpfen. Ein Ausrutscher mit Slics (Trockenreifen) auf den schmierigen und nassen Straßen kostete 15 Sekunden. Besonders gut war die vierte Prüfung des Tages „ Rappershausen“ wo sich der junge Rossacher die dritte Zeit in der Klasse F8 und eine sensationelle 20. Zeit im Gesamtklassement erkämpfte. Bruder Marcel nahm als Co-Pilot an der Seite von Johannes Kastl aus Wonsees Platz. Mit einem Peugeot 306 und der Startnummer 120 starteten die beiden ebenfalls in der Klasse F8 nur knapp vor Patrik Dinkel. Sie lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe mit dem Bruder. Am Ende lag Marcel Dinkel mit Johannes Kastl auf dem siebten Platz und Patrik Dinkel mit Tobias Glatzel auf dem neunten Platz von 48 gestarteten Teams in der Klasse F8.
Ein toller Erfolg für den AMC Coburg. Trotz der schlechteren Bedingungen konnten im Ziel drei Top Ten Platzierungen eingefahren werden. Im Gesamtklassement holten: Apel/Robert Platz 32, Dinkel/Glatzel Platz 46 und Kastl /Dinkel Platz 43 von 182 gestarteten Teams.
Das Wetter spielte nicht mit
Meiningen (Thüringen):
Am 18.06.2016 fand die 39. ADAC Landsbergrallye Meiningen statt. Mit am Start Andre und Sandro Apel vom AMC Coburg auf Opel Kadett E Gsi 16V. Das Wetter war nicht sehr Rallye freundlich. Im Minutentakt wechselten sich Regen und Sonne ab. Dadurch bedingt hatten die 69 Teilnehmer sehr unterschiedliche Bedingungen auf den sechs Wertungsprüfungen die es zu absolvieren galt.
Um 13:01 ging es dann vom Rallyezentrum los auf die erste Wertungsprüfung (WP) „Rundkurs Stedtlingen“. Hier lief es auf Anhieb gut für die beiden Neustädter. Die zehnte Zeit im Gesamtklassement und die zweite Zeit in der Klasse H14 war ein toller Einstieg. Auf der zweiten WP „Filke“ machte das Wetter den beiden einen Strich durch die Rechnung. Gerade als sie auf die Sprintprüfung gestartet waren öffnete sich der Himmel und ein wolkenbruchartiger Schauer sorgte für einen AHA-Moment. Nach nur wenigen Sekunden auf der Prüfung hatten die beiden mit Aquaplaning zu kämpfen. Es gelang ihnen das Auto bei hohem Renntempo, gerade noch vor dem Waldeingang, wieder ab zu fangen. Auf den Flurwegen der Prüfung war kein schnelles Fahren mehr möglich. Im Ziel konnten die beiden dann aufatmen, das Auto heil ins Ziel dieser Prüfung gebracht zu haben. Hier schien auch wieder die Sonne als wäre nichts gewesen. Die Konkurrenten Schmitt/Genslein ebenfalls auf Opel Kadett E Gsi 16V, die vor Apel/Apel in die Prüfung gestartet waren konnten bei trockenen Bedingungen 20 Sekunden schneller fahren. Hier verlor man wichtige Zeit, die kaum aufzuholen war. Die dritte Prüfung der „Rundkurs Dreißigacker“, gesäumt von zahlreichen Zuschauern lag Andre und Sandro. Hier konnten sie wieder die zweitbeste Klassenzeit hinter Koch/Assmann erzielen. Gegen den übermächtigen Opel Kadett C war nichts zu machen. Aber den ärgsten Verfolger Gerrit Schmitt konnte man fast sieben Sekunden bei gleichwertigen Bedingungen abnehmen.
Zum Regrouping schüttet es wieder wie aus Eimern. Nach der kurzen Pause wurden alle Prüfungen nochmals gefahren. Zum Glück diesmal im Trockenen. Andre und Sandro Apel kämpften sich weiter heran. Kurz vor der letzten Prüfung war der Abstand auf Schmitt/Genslein nur noch 0,9 Sekunden. Wieder ging es auf den Rundkurs im Industriegebiet von Meiningen. Es lief gut für die beiden. Sie waren schneller als Gerrit Schmitt und Co-Pilotin Anabel Genslein. Als die nächste Gruppe an den Start ging passierte ein Unfall eines Teilnehmers. Die Bergung des Fahrzeuges dauerte zu lange und so entschied sich die Rallyeleitung die Prüfung zu annullieren. Alle Anstrengungen den Rückstand aufzuholen hatten sich nicht gelohnt. Man blieb hinter Schmitt / Genslein und wurde am Ende dritter in der Klasse H14. Im Gesamtklassement konnten sie den 14. Platz erzielen.
Trotz der Wetterkapriolen war Andre Apel zufrieden mit dem Ergebnis. Bruder Sandro hätte sich die Wertung der letzten Prüfung gewünscht, dann hätte die verlorene Zeit durch den Wolkenbruch nicht die tatsächliche Platzierung der beiden beeinflusst. Die nächste Veranstaltung ist die Rallye Grabfeld, hier geht Andre Apel mit seinem Schwiegersohn und Startnummer 90 von 199 Teilnehmern an den Start.










