Dominik Dinkel und Christina Kohl versöhnen sich mit der Rallye Stemweder Berg
Lübbecke (Nordrhein – Westfalen):
Eine Veranstaltung mit Höhen und Tiefen liegt hinter dem Rallye Team Dinkel und der Service – Crew rund um KRT. Nach dem Ausfall bei der AVD Rallye Sachsen musste der Brose Skoda Fabia S2000 komplett revidiert werden. Die Arbeiten dauerten bis Donnerstagnacht an und so machte sich der Tross erst gegen Mitternacht auf die lange Reise ins entfernte Lübbecke zur Rallye Stemweder Berg. Nach über 8 Stunden Fahrt erreichten sie am Freitagmorgen um neun Uhr dann auch den Serviceplatz in Lübbecke. Zum Ausruhen war aber keine Zeit und Dominik Dinkel und Christina Kohl mussten gleich weiter und den Aufschrieb erstellen bevor es am Abend auf die erste Prüfung ging.
Die Gegner bei der ADAC Rallye Stemweder Berg um den Kampf in der Deutschen Rallyemeisterschaft waren, zum letzten Lauf der ersten Halbzeit, alle am Start. Fabian Kreim und Christian Frank auf Skoda Fabia R5 und natürlich auch Christian Riedemann mit Lara Vanneste auf Peugeot 208 T16 R5. Außergewöhnlich viele neue Gegner für die Gesamtplatzierung hatten den Weg nach Lübbecke gefunden. In der Klasse von Dominik Dinkel und Christina Kohl gingen insgesamt elf Teams, darunter sechs der Bärenstarken R5 Fahrzeuge, an den Start. So stieg der Druck auf den jungen Rossacher. Das Ziel für das Wochenende war klar gesteckt. So viele Punkte wie möglich mit nach Hause zu nehmen.
Das Wetter in Nordrhein-Westfalen machte was es wollte. Am Donnerstag 35° und heiß danach Gewitter und Land unter. So präsentierten sich die Strecken den Rallyeteams beim Abfahren. Die Straßen verschlammt, abgeknickte Bäume und viele Äste und Laub waren das Ergebnis des Unwetters vom Vorabend. Kurz vor dem Start zur ersten Wertungsprüfung in „Lashorst“ zog nur acht Kilometer entfernt ein erneutes Unwetter durch. Sturm, viel Wasser und drei Zentimeter großer Hagel richteten Rund um die Prüfung einiges an Schaden an. Der Serviceplatz in Lübbecke blieb aber verschont.
Um 19:01 ging es dann am Freitag auf die erste Wertungsprüfung „ Lashorst“ ein Rundkurs mit 14,01 km Länge. Eine sehr selektive Strecke die durch die Wetterkapriolen noch mehr an Spannung gewann. Die ersten Teams hatten hier kaum Probleme. Mit nur fünf Sekunden Rückstand setzten sich Dinkel / Kohl in Ihrem Brose Skoda Fabia S2000 gleich auf den zweiten Platz im Gesamtklassement. Der Verfolger Riedemann kam ebenfalls aber mit 5 Sekunden dahinter. Die zweite Prüfung „“Bad Holzhausen“ mit 8,51 Kilometern bekam dann noch mehr Nass von oben. Kurz vor dem Start öffneten sich die Schleusen und wieder schüttete es wie aus Eimern. Das kurze Schotterstück gleich nach dem Start wurde immer schlammiger. Für den jungen Rossacher kein Problem. Das waren seine Bedingungen. Hier konnte er das Leistungsdefizit gegenüber den R5 Fahrzeugen, durch sein fahrerisches Können kompensieren. Diesmal mit nur 2,8 Sekunden Rückstand auf den ersten Platz. Auf der zweiten Schleife „Lashorst“ kamen die anderen R5 Fahrzeuge nochmal näher, konnten aber an dem tollen Ergebnis des ersten Tages nichts mehr ändern. Mit nur 9,9 Sekunden auf Kreim und 20 Sekunden vor Riedemann ging der erste Renntag zu Ende.
Samstagmorgen startete der zweite Wertungstag. 119,54 WP-Kilometer standen auf dem Programm. Kurz vor dem Start der ersten Prüfung bei Levern „ Schierlagen“ (hier hatte am Vortag der Hagel für regelrechte Verwüstung gesorgt). Aktuell schienen die Wetterbedingungen gut und so stellte sich die Frage nach der richtigen Reifenwahl. Die Unwetterlage war noch immer gespannt. Aber die ersten 8,93 Kilometer konnten fast im trockenen absolviert werden. Auf der zweiten Prüfung dem Rundkurs „Buschmannsort“ begann es vor dem Start sehr stark zu regnen. Sofort sammelte sich das Wasser auf den Straßen, Felder und Wiesen waren vom Vortag schon voll und so konnte das Wasser auch nicht ablaufen. Die Teilnehmer hatten alle Hände voll zu tun um ihre Fahrzeuge auf der Strecke zu halten.
Der Abstand auf den führenden Fabian Kreim hatte sich vergrößert, aber Dominik Dinkel schaffte es trotz einer nicht perfekten Reifenwahl Christian Riedemann mit 14 Sekunden Abstand hinter sich zu halten. Der Regen nahm immer mehr zu.
Nach dem Service konnte Dinkel die Zeiten von Fabian Kreim wieder besser mitgehen. Christian Riedemann legte einen Zwischenspurt hin und fuhr eine Bestzeit nach der anderen. Er ging an Dinkel /Kohl vorbei auf den zweiten Platz im Gesamt. Im zweiten Durchgang „Buschmannsort“ griff der junge Rossacher an. Er holte sich die Bestzeit auf dieser Prüfung und konnte den Abstand auf Riedemann wieder auf nur noch vier Sekunden verkürzen. Auf der neunten von 15 WP`s machte Christian Riedmann einen kleinen Fahrfehler, er rutschte in einen Graben und konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien.
Noch fünf WP`s und Dominik Dinkel und Christina Kohl lagen auf einem hervorragenden zweiten Platz im Gesamtklassement. Die Wetterbedingungen wurden immer schlechter. Dauerregen machte die Strecken immer gefährlicher und schwieriger zu befahren. Der Brose Skoda Fabia S2000 lief wie am Schnürchen, dank der großartigen Arbeit der Service - Crew rund um KRT, die alles dafür gaben das Fahrzeug fertigzubekommen. Die gute Performance unterstrich der junge Rossacher nochmals auf der zehnten WP mit einer weiteren Bestzeit.
Danach entschied sich die Rennleitung zum Abbruch der Veranstaltung. Die WP elf wurde zur Powerstage und bot somit für die ersten Drei wichtige Zusatzpunkte. Hier konnten Dinkel /Kohl für die zweite Zeit noch zwei Zusatzpunkte ergattern. Die zwölfte Wertungsprüfung wurde von den verbliebenen 37 Teilnehmer (gestartet 66) in langsamen Tempo durchfahren. Die Entscheidung für den Abbruch viel für die Sicherheit der Teilnehmer und war die absolut richtige Entscheidung. Die Unwetter des Wochenendes machten eine Weiterfahrt unmöglich.
So konnten sich Dominik Dinkel und Christina Kohl nach dem Ausfall beim Debüt im Vorjahr mit der ADAC Rallye Stemweder Berg versöhnen. Mit einem hervorragenden zweiten Platz sicherten sie sich wichtige Punkte im Kampf um die Deutsche Meisterschaft 2016. Auch für die Marke Skoda konnte sich das Ergebnis mit einem vierfach Triumpf mehr als sehen lassen.
Ein anstrengendes, aber sehr erfolgreiches Wochenende für den Rossacher Dominik Dinkel und die Tiefenbacherin Christina Kohl ging doch noch versöhnlich zu ende. Dank der Unterstützung von Michael Stoschek, der Ex-FIA Historic Europameister mit seiner Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky lab konnte das Fahrzeug wieder in einen Top Zustand versetzt werden. Vor allem aber geht der Dank an KRT-Rallye und die Service-Crew, die das Auto in über 16 Stunden kurz vor der Rallye wieder auf Stand gebracht haben.
Mit diesem Spitzenergebnis bedanken sich die beiden auf ihre Weise und lassen mit Spannung auf die zweite Hälfte der Rallye Saison blicken. In Kontakt zur Spitze geht es auf dem dritten Platz in der Deutschen Meisterschaft am 15.-16.07. nach Thüringen. Hier werden wieder zahlreiche Fans den Weg auf sich nehmen um Dominik Dinkel und Christina Kohl in ihrem Brose Skoda Fabia S2000 live erleben zu dürfen.
Punktetabelle DRM zur Halbzeit:
- Fabian Kreim und Christian Frank auf Skoda Fabia R5 104 Punkte
- Christian Riedemann und Lara Vanneste Peugeot 208 T16 R5 83 Punkte
- Dominik Dinkel und Christina Kohl Brose Skoda Fabia S2000 69 Punkte
- Yannick Neuville und Jürgen Heigl Skoda Fabia S2000 41 Punkte
- Peter Corazza und Jörn Limbach Mitsubishi Lancer R4 34 Punkte
Rallye Sprint ein voller Erfolg
Coburg-Eisfeld:
Die 14. und 15. Auflage der ADAC Rallye Coburg im neuen Format als Doppel–Rallye Sprint war ein voller Erfolg. Das Wetter, trotz der schwierigen Wetterlage, spielte mit und ermöglichte den Teilnehmern gleiche Bedingungen über die ganze Veranstaltung.
Die Wertungsprüfung „Unterlauter“ startete am Ortsrand von Oberwohlsbach und kurz vor Mittelberg erreichte man nach 7,5 selektiven Kilometern das Ziel. Das Streckenprofil bot im Bereich des Rundkurses den Teilnehmern und den Zuschauern alles was das Rallyeherz begehrt. Schnelle, enge Passagen, Schotter und auch die Ausfahrt hatte es in sich.
Um 11:01 starteten die 52 Teilnehmer zum 14. ADAC Rallye-Sprint Coburg am Waldhotel Hubertus bei Eisfeld in Thüringen auf die erste von zwei Wertungsprüfungen. Gleich zu Beginn gab es die erste Überraschung. Einer der Top-Favoriten auf den Gesamtsieg, Rudolf Reindl aus Lohkirchen mit Co Pilot Michael Ehrle (Schmalkalden) musste seinen Mitusbishi EVO nach nur wenigen Kilometern mit technischem Defekt abstellen. Nach einer kurzen Pause ging es dann um 13:09 auch schon zum zweiten Durchgang. Die Bestzeit ging wie im ersten Lauf an Michael Rausch aus Schlitz mit Co-Pilot Stefan Schork aus Grünberg auf Opel Ascona B 16V. Die beiden sicherten sich den Sieg des 14. ADAC Rallye-Sprint Coburg. Auf dem zweiten Platz folgten Fritz Köhler und Petra Hägele aus Öhringen auf BMW M3 Compact mit einem Rückstand von 12,4 Sekunden. Dicht gefolgt von Jochen Baumhauer aus Illerkirchberg und Co Tobias Glatzel aus Ulm Einsingen auf Audi TTRS 8J. Nur 1,9 Sekunden trennten Platz zwei und drei.
In der stark besetzten Klasse F8, mit 18 Teilnehmern, duellierten sich die jungen Wilden. Der Schnellste des ersten Wertungslaufs war Rene Schubert aus Obereßfeld mit Alessandra Baumann aus Hengersberg auf VW Golf 3 GTi 16V. Er behauptete sich mit 2,3 Sekunden vor Sven Kress aus Kupferzell und Co-Pilotin Franziska Herbold aus Öhringen auf BMW 318is. Weitere 14,4 Sekunden dahinter, auf dem dritten Platz, lag Johann Retzer aus Raubling mit Ann-Kathrin Sperber aus Ebern auf Honda Civic Type R.
Einige technische Defekte waren zu verzeichnen. Ohne Unterbrechung konnte die erste Veranstaltung des Tages in das Ziel gebracht werden.
Nach einer Pause konnte dann ohne größeren Verzug die zweite Veranstaltung, der 15. ADAC Rallye–Sprint Coburg 2016, um 15:31 gestartet werden. Mit unveränderter Streckenführung ging es für die verbliebenen 44 Teilnehmer wieder auf Zeitenjagd. Michael Rausch und Co-Pilot Stefan Schork waren mit ihrem starken Opel Ascona B 16V in beiden Veranstaltungen unbezwingbar. Sie gewannen alle vier Wertungsläufe in Bestzeit. Die letzte Prüfung beendeten Rausch/Schork mit 4:18,7 Minuten. Auf den Plätzen zwei und drei wieder Baumhauer und Köhler zeitgleich und nur zwei zehntel Sekunden langsamer als der Führende. Ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende gewannen die drei Schnellsten des Wochenendes nicht nur die beiden Veranstaltungen, sie holten sich auch die Klassen-und Gruppensiege.
Die Gruppe H ging an Michael Rausch und Stefan Schork. In der Gruppe F / AT-G sicherte sich Fritz Köhler den Sieg im wieder erstarkten BMW M3 Compact. Die Gruppe G der seriennahen Fahrzeuge sicherte sich Jochen Baumhauer mit seinem Audi TTRS 8J.
In der Gruppe H 14 gewannen die Vorjahressieger Bernd Michel und Bernd Hartbauer auf Opel Astra mit 7,6 Sekunden vor Bastian und Max Limpert auf BMW 320is und Helmut Hodel und Wolfgang Plank auf dem „roten“ VW Golf GTi.
Ein erfolgreiches Wochenende für die Teilnehmer und letztlich natürlich auch für den AMC Coburg. Der Wechsel von der Rallye 35 auf den Doppel-Rallye-Sprint war die richtige Entscheidung. Tolle Ergebnisse und kaum Unterbrechungen rundeten die sehr gelungene Veranstaltung bei sommerlichen Temperaturen ab. Der große Zuspruch mit über 50 Teilnehmern macht Mut für die kommenden Jahre. Als eine der wenigen Veranstaltungen in Nordbayern in 2016 verlief alles wie geplant. Im Vorfeld war viel zu erledigen und viel Arbeit zu leisten um eine Veranstaltung so reibungslos über die Bühne zu bringen. Der Dank der Vorstandschaft und des Rallyeleiters Manfred Lenkheit geht vor allem an die Vereinsmitglieder und freiwilligen Helfer. Natürlich auch an Feuerwehr und Rettungskräfte, die an der Strecke für die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer sorgten.
Coburger Slalom Fahrer räumen ab
Am vergangenen Sonntag veranstaltete der MSC Marktredwitz den 13. ADAC Kösseine - Slalom auf dem Industriegelände in Thiersheim. Für den AMC Coburg starteten in der Slalom- Wertung Arnfried und Stefan Bätz aus Meeder, in der Gleichmäßigkeitswertung ging Markus Furkert aus Coburg an den Start.
Bei der Anreise nach Thiersheim zeigte sich das Wetter regnerisch. Zur Veranstaltung bleib es aber trocken und so hatten die 72 Starter im Hauptfeld einheitliche Bedingungen. Der Kurs war sehr anspruchsvoll gestellt. „Viel Lenkarbeit für die Teilnehmer“ so Stefan Bätz. Hier sahen die Meederer auch Ihre Chance gegen die leistungsstärkere Konkurrenz. Das Sportgerät ein Opel Kadett C City Baujahr 1978 mit nur 1,2 Litern Hubraum und 110 PS. Mit diesem gingen beide in der Klasse H12 an den Start.
Die Zielsetzung der beiden war ganz klar, wer kein Hütchen wirft der gewinnt. Es galt also so sauber wie möglich durch den anspruchsvollen Kurs zu kommen. Die Konkurrenz, leistungsstärker mit teilweise der dreifachen Leistung patzte kaum. Der schnellste Teilnehmer des Tages Klaus Barth vom MSC Scheßlitz landete aufgrund von drei Fehlern und damit drei Strafsekunden nur auf dem vierten Platz. Der Beste des Tages kommt vom AMC Coburg. Arnfried Bätz gewinnt souverän den 13. Kösseine - Slalom mit der zweitbesten Zeit des Tages. Was aber noch viel wichtiger war, fehlerfrei und dadurch ohne Strafzeit. Gefolgt von Sohn Stefan Bätz der sich den zweiten Platz mit einem Vorsprung von 24 Sekunden auf Özdemir Turabi vom MSC Scheßlitz auf Opel Kadett (Gruppe H15), sicherte. Die beiden Meederer zeigten deutlich, dass Leistung durch fahrerisches Talent zu ersetzten ist. Sie deklassierten regelrecht die Konkurrenz. Das Ziel wer kein Hütchen wirft der gewinnt wurde erfüllt. Daraus resultierend der erste und zweite Platz in der Klasse H12, der erste und zweite Platz in der Gruppe H und vor allem der erste und zweit Platz im Gesamtklassement, ein Spitzenergebnis.
Für Markus Furkert auf Opel Kadett E GSI 16V Baujahr 1990 lief es nicht wie erhofft. In der Gleichmäßigkeitswertung gingen 14 Teilnehmer an den Start durch den Hütchen- Parcour. Hier gilt es zwei Läufe identisch zu absolvieren. Die Gesamtzeit spielt hierbei keine Rolle, es wird lediglich die Differenz zwischen den beiden Läufen gewertet. Der Beste des Tages schaffte dies mit einem Zeitunterschied von gerade einmal 0,14 Sekunden. Für den Coburger Markus Funkert war am Ende ein Unterschied von 1,43 Sekunden gewertet und damit nur der 11. Rang.
Kompakter Motorsport im Lautertal
Eisfeld/Lautertal/Rödental:
Am kommenden Samstag veranstaltet der AMC Coburg sein alljährliches Motorsportspektakel. Der Traditions-Motorsportverein lädt ein zum 14. und 15. ADAC Rallye-Sprint Coburg 2016. Dieses Jahr mit einer Neuerung: Die Veranstaltung wird erstmals als Doppel-Rallye-Sprint ausgetragen. Die beiden Wertungsläufe werden für folgende Prädikate gewertet: RPO (Regional Pokal Oberfranken), NOO (Nord-Ost-Oberfranken-Pokal), FRM (Fränkische Rallye Meisterschaft), BWF (Baden-Württemberg und Franken Pokal), BMV (Bayerische Motorsport Meisterschaften), NbyM und NbyP.
Aus den Erfahrungen der anderen Sprintveranstaltungen hatte man mit 50 Teilnehmern geplant. Der Zuspruch für eine der wenigen Veranstaltungen in Nordbayern war aber so groß, das der AMC Coburg nach Überarbeitung des Zeitplans nun für maximal 70 Rallyeteams Platz gefunden hat.
Das Rallyespektakel findet in diesem Jahr rund um Eisfeld statt. Am Samstag, den 04.06.2016 geht es dann um 11:01 am Rallyezentrum los auf die Prüfung, ein Rundkurs mit 7,5 Kilometern, der alles bietet was das Rallyeherz begehrt. Ein sehr anspruchsvoller Kurs mit wechselndem Untergrund wartet auf die Teilnehmer. Diesen gilt es zweimal pro Durchgang zu absolvieren.
Das Starterfeld kann sich sehen lassen. Die Rallyevorjahressieger Bernd Michel und Bernd Hartbauer mit einem neu aufgebauten Mitsubishi Lancer EVO IX werden auch in diesem Jahr mit am Start sein. Sie erwartet viel Konkurrenz um den Gesamtsieg. Mit dabei für den Neuenmarkter AC Rudolf Reindl mit Michael Ehrle auf Mitsubishi EVO IX, vom AC Bayreuth und MSC Fränkische Schweiz Reinhard Honke mit Michael Heinze auf Mitsubishi Evo IX, nicht fehlen dürfen auch vom HMC Öhringen Fritz Köhler mit Petra Hägele auf BMW Compact, vom AC Schlitz Michael und Jenny Rausch auf Opel Ascona B 16 V, auch mit Chancen auf das Podest vom UMC Ulm Jochen Baumhauer mit Tobias Glatzel auf Audi TTRS 8J und Jürgen Bachhäubl mit Mandy Litzius auf Mitsubishi EVO IX.
Die Zuschauer bekommen vom ersten bis zum letzten Teilnehmer besten Rallyesport geboten. Auch der Kampf in der stärkst besetzten Klasse F8 wird ein Spektakel werden.
Zuschauerinformationen gibt es am Samstag im Rallyezentrum in Eisfeld, Waldhotel Hubertus direkt an der A73. Von dort starten die Teams dann auf die Wertungsprüfung. Aufgrund der Platzverhältnisse wurde der Parkplatz für Besucher, Zugfahrzeuge und Anhänger der Teilnehmer gegenüber der Agip Tankstelle eingerichtet. Das Gelände des Rallyezentrums ist nur für Wettbewerbsfahrzeuge frei.
Bulletin #1 14.+15. ADAC Rallye-Sprint Coburg
Wir freuen uns über die vielen bisher eingegangen Nennungen.
Da die ursprünglich geplante Zahl von 50 Teilnehmern bereits gestern Abend erreicht war haben wir den Zeitplan nochmals überarbeitet und können Euch nun 70 Startplätze anbieten - mehr lässt der genehmigte Zeitrahmen für die Wertungsprüfung leider nicht zu.
Nach aktuellem Stand sind also nur noch 17 Startplätze verfügbar!
Außerdem ist das Bulletin #1 mit ein paar kleinen Ergänzungen zur Ausschreibung ab sofort verfügbar.
Die behördliche Genehmigung vom Landratsamt Coburg liegt mittlerweile auch vor - es kann also nächsten Samstag los gehen!
Dinkel / Kohl leider ohne Punkte in Sachsen
Zwickau (Sachsen): (DB)
Für den vierten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft bei der AVD Sachsen Rallye war das Ziel ganz klar definiert. Der junge Rossacher Dominik Dinkel mit Co-Pilotin Christina Kohl wollte Punkte sammeln. Die typischen Porschestrecken der Sachsen Rallye waren nichts für den Brose Skoda Fabia S 2000. Trotzdem standen die Zeichen gut, dass Dominik Dinkel wichtige Punkte für die Meisterschaftswertung sammeln könnte. Dank der Unterstützung durch Michael Stoschek, der EX – Fia Historic Europameister mit seiner Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky lab.
Der Freitagabend mit Start auf dem Zwickauer Kornmark und den anschließend zu absolvierenden vier Prüfungen verlief ohne größere Zwischenfälle. Dominik Dinkel und Christina Kohl starteten vorsichtig aber dennoch schnell in die Veranstaltung. Ohne unnötiges Risiko absolvierten sie zweimal die Prüfung „Hirschfeld“ und den legendären Stadtrundkurs in Zwickau, die Prüfung „Glück auf Brücke“. Die wie alle Jahre gesäumt wurde von unzähligen Zuschauern. Den ersten Tag beendeten die beiden auf dem vierten Platz im Gesamtklassement dicht gefolgt von den Teamkollegen Yannick Neuville (Belgien) und Jürgen Heigl (Österreich). Ein tolles Ergebnis im Hinblick auf das Leistungsdefizit, das der Brose Skoda S2000 gegenüber den R5 Boliden von Riedemann und Kreim und natürlich auch den Porsches hat. Diese wurden pilotert von den einheimischen Maik Stölzel, Ruben Zeltner und dem Schwaben Rainer Noller.
Am Samstagmorgen ging es dann auf die zweite Etappe der AVD Sachsen Rallye. Es galt 103 Wertungsprüfungskilometer in Bestzeit zu absolvieren. Mit der guten Ausgangslage vom Vortag ging es dann um kurz nach neun auf die erste Wertungsprüfung des Tages „Neuschönburg“ mit 10,28 Kilometern auf 100 %Asphalt. Die Streckencharakteristik, einfach nur schnell. Dominik Dinkel und Yannick Neuville fuhren auf Augenhöhe. Fast Zeitgleich jagten sie der Konkurrenz hinterher. Der Rossacher konnte auf den ersten beiden Prüfungen den vierten Platz gegen die starke Konkurrenz behaupten.
Zum Mittagsservice begannen dann die Probleme. Der zweite Gang des Brose Skoda Fabia machte sich bemerkbar. Die Service-Crew um KRT versuchte alles um in der kurzen Reparaturpause den Schaden einzudämmen. Nach dem Service ging es dann auf die WP sieben und acht. Hier lief es dann auch wieder besser, zwar war das Problem am Getriebe nicht behoben aber vielleicht schaffte es der junge Rossacher den lädierten Brose Skoda Fabia S2000 bis ins Ziel bringen. Den Teamkollegen musste Dinkel ziehen lassen, konnte aber weiter schnelle Zeiten fahren um den fünften Platz nach hinten abzusichern.
Die neunte WP „Weißensand“ lief wieder so gut, dass Dominik Dinkel und Christina Kohl den Rückstand auf die Teamkollegen Neuville / Heigl auf fünf Sekunden verkürzen konnten. Doch dann passierte es. Auf der Zehnten von zwölf Prüfungen mussten sie den Brose Skoda Fabia S 2000 abstellen. Am Kühlkreislauf brach ein Aluminium Anbauteil. Um nicht noch größere Schäden zu riskieren musste der junge Rossacher den Brose Skoda Fabia S2000 abstellen. Die wichtigen und greifbaren Punkte waren dahin.
Diesmal wurde die tolle Leistung der beiden nicht belohnt. Trotz der schwierigen Voraussetzungen auf den Porsche dominierten Strecken hat Dinkel einmal mehr gezeigt, dass er so manches Leistungsdefizit auch mit fahrerischem Können ausgleichen kann. Jetzt heißt es für KRT den Brose Skoda Fabia S 2000 zu revidieren und für die ADAC Rallye Stemweder Berg vom 24.-25.06.2016 den Defekt zu beheben. Bei der kommenden ADAC Rallye Stemweder Berg in Nordrhein - Westfahlen werden Dominik Dinkel und Christina Kohl wieder voll angreifen. Von der Streckencharakteristik liegt die kommende Veranstaltung dem Rossacher mehr. Mit sehr selektiven und anspruchsvollen Wertungsprüfungen, teilweise auf Schotter kann Dinkel sein Talent wieder besser ausspielen. Vielleicht gelingt beim fünften von zehn Läufen wieder ein Top- Ergebnis für den Meisterschaftsdritten.
Meisterschaftsstand nach vier von zehn Läufen:
1. Platz: Christian Riedemann mit Lara Vanneste auf Peugeot 208 T16 R5 83 Punkte
2. Platz: Fabian Kreim mit Frank Christian auf Skoda Fabia R5 76 Punkte
3. Platz: Dominik Dinkel mit Christina Kohl auf Skoda Fabia S2000 49 Punkte
4. Platz: Yannick Neuville mit Jürgen Heigl auf Skoda Fabia S2000 41 Punkte
5. Nico Leschhorn mit (Beinke / Schork) auf Peugeot 207 S2000 26 Punkte
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Drei Läufe dreimal Podest für Dinkel / Kohl
Sulingen (Niedersachsen):
Bei traumhaftem Wetter fand am Vergangenen Wochenende der dritte Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft rund um Sulingen statt. Die 29. ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ lockte 101 Teilnehmer nach Niedersachsen. Nach den beiden Schlammschlachten im Saarland und in Hessen zeigte sich auch Petrus als Rallyefan.
Dominik Dinkel und Christina Kohl reisten als zweitplatzierte in der Deutschen Rallye Meisterschaft 2016 nach Sulingen. Mit dem Wissen, dass es an diesem Wochenende schwierig werden würde die leistungsstärkere Konkurrenz zu ärgern. Viele Highspeed Anteile, bei den der Brose Skoda Fabia S 2000 gegenüber dem Skoda Fabia R5, dem Peugeot 208 R5 und auch dem ein oder anderen Mitsubishi Lancer EVO klar im Nachteil ist. Zwar kommt Dinkel der Schotteranteil entgegen, aber rein rechnerisch war diesmal ein Podest Platz nicht erreichbar.
Das Fahrzeug wurde wie auch zu den beiden vorherigen Läufen, durch KRT in einen Top Zustand versetzt. Was dank der Unterstützung durch die Brose Unternehmensgruppe und Kaspersky überhaupt erst möglich ist.
Durch die beiden Top Ergebnisse mit dem dritten Platz im Saarland und dem zweiten Platz bei der Hessen Rallye Vogelberg hatte der junge Rossacher mit seiner Tiefenbacher Co-Pilotin schon für viel Aufsehen gesorgt. Mit einem guten Gefühl und einer realistischen Erwartung starteten die beiden dann am Freitagabend als dritte auf Zeitenjagt. Es galt insgesamt 13 Wertungsprüfungen zu absolvieren. Die 133,9 Wertungsprüfungskilometer gingen unter anderem durch ein Militärgelände mit hohen Randsteinen und schnellen Asphaltpassagen, in denen sich der Drehzahlbegrenzer des Brose Skoda Fabia S2000, spürbar und lautstark zu Wort meldete. Aber auch Schotter stand mit auf dem Programm, nicht die feine finnische Ausgabe aber genau der Richtige für Dominik Dinkel. Hier konnte er das Leistungsdefizit fahrerisch ausgleichen.
Um 18:00 Uhr am Freitag fand in Lessen die erste Wertungsprüfung (WP) statt. Es galt 15,8 Kilometer auf unterschiedlichstem Untergrund (Asphalt-, Schotter- und Wiesenwege) in Bestzeit zu absolvieren. Auch Michael Stoschek, der EX – FIA Historic Europameister ging mit einem Porsche 911 S 2,5 an den Start. Der Gönner von Dominik Dinkel hatte aber von Beginn an mit der Technik zu kämpfen und musste bereits am Start der ersten Prüfung für der ersten Tag aufgeben. Für Dinkel/Kohl lief es auf Anhieb gut. Die vierte Zeit auf der ersten Prüfung konnte sich sehen lassen. Der Rückstand auf die führenden Fabian Kreim und Frank Christian im Skoda Fabia R5 betrug trotz der fast 15 Kilometer langen WP nur 7,5 Sekunden. Der anschließende Rundkurs in Sulingen mit 4,3 Kilometern war eher für die Zuschauer gemacht, hier konnte man die Teilnehmer hautnah bewundern. Die ersten Sieben trennten auf der kleinen Arena auch nur 10 Sekunden, mit der dritten Zeit positionierte sich der junge Rossacher in Podest nähe. Nach dem ersten Tag hieß das Zwischenergebnis für Dominik Dinkel und Christina Kohl Platz vier. Nach vorne fehlten 21,7 Sekunden was aufgrund der Streckencharakteristik völlig im Rahmen war. Der dritte Platz ging an die Teamkollegen Yannick Neuville und Jürgen Heigl, ebenfalls auf Skoda Fabia S2000 unterwegs.
Samstagmorgen starteten die Teilnehmer nach der Zielankunft des Vortages. Michael Stoschek und Co-Pilot Dieter Hawranke nutzten das Super Rallye Reglement und wagten den Neustart. Dominik Dinkel und Christina Kohl gingen als vierte um 8:40 an den Start. Der Morgen begann wie der Abend aufgehört hatte, wieder der vierte Platz. Danach ging es auf die Mammut Prüfung „Steyerberg“, der Truppenübungplatz mit seinen hohen Randsteinen. Keine Sekunde durfte man hier unachtsam sein. Jetzt zeigte sich auch langsam deutlich die Überlegenheit der leistungsstärkeren R5. Auf dieser einen Prüfung bekamen Dominik Dinkel und Christina Kohl 33 Sekunden Rückstand aufgebrummt. Trotz Bremsproblemen schafften sie es sich vor den Teamkollegen Neuville/Heigl mit 7 Sekunden zu behaupten. Auch im Zwischenergebnis schoben sie sich vor auf den dritten Platz.
Der Rückstand auf Kreim und Riedemann war bereits auf 57 Sekunden gewaltig angewachsen. Für Michael Stoschek und Dieter Hawranke war hier Schluss. Das Getriebe des Porsche 911 S quittierte den Dienst. Die Bremsprobleme von Dominik Dinkel konnten vom Serviceteam behoben werden und so schnappte er sich auf der sechsten Wertungsprüfung die zweite Zeit nur 2 Sekunden hinter Kreim und zeitgleich mit dem Teamkollegen.
Ab jetzt galt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Nicht zu viel Risiko auf den materialraubenden Strecken. Nach vorne ging aus eigener Kraft nichts mehr. Die Gegner von hinten lauerten auf Fehler der Bestplatzierten. Die Teamkollegen von KRT Rallye, Dominik Dinkel und Yannick Neuville lieferten sich genauso wie die beiden führenden einen harten Kampf um das Podest. Auf der achten WP lagen die beiden zeitgleich auf dem dritten Platz. Bis zur letzten WP „Wedehorn“ (Powerstage mit Extrapunkten für die ersten drei) schenkten sich die beiden nichts. Erst als Yannick Neuville mit Technikproblemen in eine Kuhweide rutschte musste er sich geschlagen geben. Davor trennten die beiden nach 10 WP`s und fast 100 Prüfungskilometern nur 3,4 Sekunden. Ein Duell auf Augenhöhe, das auch an den Strecken mit Neugier verfolgt wurde. Auf dieser letzten WP sicherte sich Dominik Dinkel trotz stark nachlassender Reifen noch einen Sonderpunkt für die Meisterschaftswertung mit der dritten Zeit.
Nach einem harten Fight mit seinem Teamkollegen schafft er den verdienten Podest Platz. Mit Zeiten auf höchstem Niveau auf den anspruchsvollen Strecken zeigt er einmal mehr das er zu den Top – Piloten Deutschlands gehört.
Durch das sehr gute Resultat konnten Dinkel/Kohl auch den zweiten Platz in der Meisterschaft verteidigen. Drei Deutsche Meisterschaftsläufe“! Dreimal Podest! Ein toller Saisonstart für Dominik Dinkel und Christina Kohl mit ihrem Brose Skoda Fabia S2000.
Am Ende gewinnt der Lokalmatador Christian Riedemann mit Lara Vanneste auf Peugeot 208 R5 vor Fabian Kreim mit Frank Christian die durch eine Strafzeit von 30 Sekunden den ersten Platz abgeben mussten.
Meisterschaftstand nach 3 Läufen:
- Platz: Christian Riedemann/Lara Vanneste 66 Punkte
- Platz: Dominik Dinkel / Christina Kohl 49 Punkte
- Platz: Fabian Kreim / Frank Christian 48 Punkte
- Platz: Yannick Neuville / Jürgen Heigl 22 Punkte
- Platz: Georg Berlandy / Peter Schaaf 18 Punkte
14.+15. ADAC Rallye-Sprint Coburg am 04.06.2016
Die Ausschreibungen zu unserem diesjährigen doppel Rallye-Sprint sind ab sofort online.
Alle Informationen sowie das Online Nennformular findet Ihr unter folgendem Link:
http://www.amc-coburg.de/motorsport/rallye/adac-rallye-sprint-coburg/
Dinkel hoch drei
Nordhausen (Thüringen):
Bei der 46. Auflage der ADAC Roland Rallye des MSC Nordhausen e.V. waren zwei Teams des AMC Coburg am Start. Michael und Marcel Dinkel auf Mitsubishi Lancer EVO und Patrik Dinkel mit Hans-Peter Wollner auf Honda Civic Type R. Die 35 Wertungsprüfungskilometer teilten sich in 40% Schotter und 60% Asphalt, was die Reifenwahl nicht einfach machte. Auch die Wettervorhersage stand eher auf Regen.
Um zwölf Uhr ging es dann für die 88 Rallyeteams los in Nordhausen am Petersberg. Michael und Marcel starteten, mit dem Schotter Mitsubishi Lancer EVO 7, auf Schotterreifen. Die Konkurrenten wie zum Beispiel Marcus Hesse ebenfalls auf Mitsubishi Lancer EVO 6 versuchten sich an Asphalt Bereifung. Auf der ersten Wertungsprüfung „Apostel“ mit einem Schotteranteil von 60% konnten Michael Dinkel und Marcel Dinkel von den 17 Turbo Allradlern, die sechste Zeit erzielen. Ohne größere Probleme kamen sie durch die doch sehr schnellen Asphalt und Schotter Passagen. Die zweite Wertungsprüfung „ Horningen“ mit 50% Schotteranteil wurde auf dem fünften Platz beendet. Die Besten trennten nur wenige Sekunden. Ein sehr Internationales Starterfeld mit sehr namhaften Teilnehmern, wie Jaakko Keskinen der Seriensieger, oder Al Ketbi und Jari Latvala machte den Kampf bis zum Ende sehr spannend. Der Rundkurs im „Gehege“ mit 85% Asphalt beendete die erste Runde durch das thüringische Nordhausener Umland. Mit einem fünften Platz im Zwischenklassement und einem geringen Rückstand vom nur 24 Sekunden auf den ersten Platz schnupperten die beiden am Podest.
Im zweiten Umlauf konnten sie sich auf jeder WP in den Zeiten verbessern. Am Ende und nach einer dritten Zeit reichte es für Vater und Sohn auf Platz vier im Gesamtklassement und einem Podest Platz in der Klasse H 16.
Patrik Dinkel und Hans-Peter Wollner hatten da mit ihrem Honda Civic Type R schon mehr zu kämpfen. Die Prüfung „Apostel“ lag dem Honda gar nicht. In den starken Wellen hatte der junge Rossacher Probleme mit dem Fahrwerk. Erfahrungswerte die Patrik Dinkel nach dem Umstieg vom BMW 318 is auf den Honda Civic erst noch machen muss. Trotz der Startschwierigkeiten konnte er, auch mit Hilfe der geballten Erfahrung von Hans-Peter Wollner, auf der ersten Prüfung die sechste Zeit erzielen. In der stark besetzten Klasse F8 mit 20 Teilnehmern ein hervorragendes Ergebnis. „Horningen“ und der Nordhausener Stadtrundkurs „Gehege“ liefen dafür umso besser. Im Endspurt kamen richtige Spitzenzeiten auf der fünften und sechsten Prüfung sicherten sich Dinkel /Wollner mit einer 18. und einer 24. Zeit im Gesamtklassement den vierten Platz in der Klasse F8. Von den 88 gestarteten Teams am Ende ein 28. Platz mit einem seriennahen Honda Civic.
Mit einer souveränen Vorstellung konnten „Dinkel hoch 3“ am Ende zwei Top Ergebnisse im thüringischen Nordhausen erzielen. Mit dem vierten Platz im Gesamt und dem dritten Platz bei den schnellsten in der Klasse H 16 überzeugten Michael und Marcel Dinkel. Patrik Dinkel und Hans Peter Wollner kamen, gegen die 20 Gegner, mit Platz vier fast aufs Podest, was ein großartiger Erfolg war. In der Tageswertung der 46. ADAC-Roland Rallye Nordhausen im Rahmen des Schotter Cups 2016 lag der 19 jährige Rossacher noch vor Vater und Bruder auf Rang sechs. Durch das schwächere Fahrzeug wurden ihm für sein Ergebnis mehr Punkte zugesprochen.
Rundum ein toller Erfolg und ein gelungener Start in den Schotter Cup 2016. Als nächstes steht die 15. ADAC Emmersdorfer Baron von Artin Rallye am 14.05.2016 auf dem Programm.










