Ergebnisse Jugend-Kart-Slalom 2017

Die Ergebnisse unseres diesjährigen 27. ADAC Jugend-Kart-Slalom sind ab sofort verfügbar!

zu den Ergebnissen


Jugend-Kart-Slalom des AMC Coburg

Tanz im Pylonenwald

(gpp) – Während sich so mancher Zuschauer ratlos fragt, wie denn durch, oder um di, wie wahllos verstreut scheinenden Pylonen, gefahren werden müsse – steuern die acht- bis 18-Jährigen Kartpilotinnen und –piloten ihre ca. 5 PS starken Jugendkarts zielsicher und zumeist fehlerfrei (also ohne eine der zahlreichen Pylonen zu verschieben; Anm. d. Verf.) durch den Parcours. Eindrucksvoll zu erleben ist dies wieder am Sonntag, den 18. Juni, auf dem Platz der Firma Martin, im Industriepark in Blumrenrod / Rödenthal.

Von 9:30 Uhr an, geht es dort ´rund`, denn der AMC Coburg im ADAC hat an diesem Sonntag zu einem Lauf zum NOB (Nord-Ost-Bayern)-Pokal, zum RPO (Regionalpokal Oberfranken), zur Bezirksmeisterschaft Oberfranken des BMV (Bayer. Motorsport-Verband) und zur Nordbayerischen ADAC-Meisterschaft geladen.

Den Wettbewerb eröffnen die Jahrgänge der Jüngsten, 2009 und 2008 geborenen, danach folgt die Klasse zwei (2007 und 2006), die Klasse drei (2005 und 2004), die Klasse vier (2003 und 2002) sowie die ´fast` erwachsenen Jahrgänge 1999 bis 2001. Gefahren werden je ein Trainings- und zwei Wertungsläufe, von denen der bessere in die Endwertung eingeht. In diese Wertung gehen aber auch die Strafpunkte für das Verschieben der o. a. angeführten Pylonen ein, denn für jede geworfene oder verschobene werden der gefahrenen Zeit drei Strafsekunden hinzugefügt. Schnell ist zwar gut, aber schnell und fehlerfrei – besser!

Nennungen können am Veranstaltungsort bis 15 Minuten vor der Startzeit der jeweiligen Klasse abgegeben werden, das Nenngeld beträgt 8 €. In der Klasse 1, bei den Kleinsten, werden 100 % Pokale vergeben, in allen anderen Klassen 30 %. Dazu kommen weitere Pokale für den Tagesschnellsten und das beste Mädchen.

Die Anfahrt nach Blumenrod / Rödethal ist weiträumig ausgeschildert.

Gerd Plietsch


Ehrung der Clubmeister

Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsfeier wurden die Clubmeister des AMC Coburg geehrt. Eine lange Liste motorsportlicher Aktivitäten an denen die Aktiven des ADAC Ortsclubs Coburg teilnahmen. Bergprüfungen, Langstreckenorientierungsfahrten, Motorrad Rundstrecke, Rallye National und International, Rundstrecke und Bergrennen standen auf dem Programm. In allen Kategorien kämpften die Teilnehmer um wichtige Meisterschaftspunkte.

Es gab auch einige eigene Veranstaltungen, die der AMC Coburg in der Saison 2016 stemmte. Der Jugend-Kartslalom und das wöchentliche Kartraining auf dem neuen Gelände in Blumenrod bei der Firma Martin Metallverarbeitung. Hier ein besonderer Dank für die zur Verfügungstellung des Betriebsgeländes. Dann die 49. ADAC Mauritius Orientierungsfahrt und der 14. und 15. ADAC Rallye Sprint. Hier war man natürlich auch auf viele helfende Hände angewiesen. Durch die Unterstützung von befreundeten Motorsportclubs und dank der Unterstützung der Clubmitglieder, Sportfahrer, Freunde und Eltern der Kartjugend konnte man den Mehraufwand gemeinsam gut meistern.

In der Kartgruppe kam es zum Generationenbruch. Nur vier Jugendliche beteiligten sich in der Saison 2016 an der Clubwertung (der Rest war mit über 18 Jahren herausgewachsen). Bei den verschiedenen Veranstaltern in Oberfranken, Unterfranken, Oberpfalz und Südbayern vertraten sie den ADAC Ortsclub Coburg.

Den ersten Platz belegte Martin Seifert. Er erhielt außerdem den Wanderpokal der Jugendabteilung (gestiftet von der Fahrschule Winfried Kopitz). In seiner zweiten Saison nahm er an 22 Veranstaltungen teil. Mit drei zweiten Plätzen konnte er wichtige Punkte sichern. Gewertet wurden die zehn besten Ergebnisse in der Saison 2016. Durch seine hervorragenden Ergebnisse qualifizierte er sich für den Nordbayerischen und den Bayerischen ADAC Endlauf. Im Regionalpokal Oberfranken belegte er in der Jahreswertung den dritten Rang. Als Krönung gab es dann noch die Vizemeisterschaft in der Klassenwertung in Rahmen des BMV Oberfranken. Den zweiten Platz sicherte sich der Vorjahresclubmeister Fynn Gürtler mit 30 gefahrenen Veranstaltungen in 2016. Im Regionalpokal Oberfranken belegte er den 8. Klassenplatz, in der Bayerischen Meisterschaft gelang Platz fünf. Der dritte und vierte Platz gingen an Sascha und Eileen Fritsch. Die an allen Trainings teilnahmen und immer mithalfen. Jetzt hofft der AMC Coburg auf mehr Nachwuchs für die kommende Saison in der Jugend Kartgruppe.

Nach dem Nachwuchs ging es mit den“ Vierradlern“ weiter.

Der Clubmeister Vierradsport 2016 ist Matthias Bätz. Der Cross Slalom Spezialist lehrte mit seinem Opel Corsa seinen Klassengegnern das Fürchten. Mit elf Klassensiegen konnte er sich unangefochten an die Spitze der Clubwertung setzen. Auf Platz zwei in seiner zweiten Rallyesaison Andrè Wittmann (Spartenleiter Ori), der nebenbei auch noch an einigen Ori-Veranstaltungen teilnahm. Das Sportgerät ein Seat Ibiza Cupra GTi 16v. Mit acht Ori`s, 5 Rallye`s und zwei Rallyesprints (incl. zweier Ausfälle) fehlten ihm nur 1,1 Punkte zum Gewinn der Clubmeisterschaft. Das Podest vollendete der Rossacher Dominik Dinkel. In seiner fünften Rallyesaison ging er mit einem Skoda Fabia S2000 in der Deutschen Rallyemeisterschaft an den Start. Mit einigen Podestplätzen, aber auch vier Ausfällen konnte er sich den dritten Platz in der Deutschen Rallyemeisterschaft und auch den dritten Platz in der Clubwertung Vierradsport sichern.

Auf dem vierten Platz, die Organisatoren der Nikolausfahrt Jochen und Inge Autsch. Mit einem Porsche 911 waren sie auf Langstreckenorientierungs- und Internationalen Classic- und Alpenpässe Fahrten unterwegs. Immer in der Sanduhrklasse, d.h. ohne elektronische Hilfsmittel. Bei sieben absolvierten Veranstaltungen konnten sie einen ersten, zweiten und dritten Platz gegen die internationale Konkurrenz belegen. Marcel Dinkel sicherte sich den fünften Platz. Mit vier Einsätzen als Rallye Co-Pilot und Fahrereinsätzen im Cross – Slalom sicherte er sich wichtige Punkte für die Jahreswertung. Den sechsten Platz mit der Teilnahme an nur sechs Veranstaltungen sicherte sich der Sportleiter des AMC Coburg, Andre Apel. Ein Klassensieg und zwei dritte Plätze sorgten für gute Punkte und brachten am Ende eine gute Platzierung. Mit vielen Ausfällen musste sich Patrik Dinkel zufriedengeben. Der junge Rosscher der Schotter bevorzugt lag in der Jahreswertung am Ende auf dem siebten Platz.

Mit drei Klassensiegen bei elf Automobil - Slalom Veranstaltungen sicherte sich Thomas Gürtler den 8. Platz. Auf Platz neun fand sich der Jugendkartbetreuer Dieter Strunz wieder. An der Seite von Andrè Wittmann absolvierte er 8 Ori-Veranstaltungen. Die Top Ten rundete der Ex-Fia Historic Europameister Michael Stoschek ab. Eine durchwachsene Saison, mit 3 Ausfällen bei acht nationalen und internationalen Rallyeveranstaltungen war er selbst nicht zufrieden. Ein toller Erfolg war hier der Klassensieg im italienischen Piancavallo.

Auf den folgenden Plätzen:

  1. Platz Martin Pietschmann (Gleichmäßigkeitssport)
    12. Platz Wolfgang Hübner (Rallye Co Pilot)
    13. Platz Tobias Roberts (Rallye Co Pilot)
    14. Platz Volker Honold (Neueinsteiger Gleichmäßigkeitssport)
    15. Platz Sandro Apel (Rallye Co Pilot)
    16. Platz Michael Dinkel (Rallye)
    17. Platz Francesco Gertloff (Neueinsteiger Rallye)
    18. Platz Martin Villwock (Neueinsteiger Rallye Co-Pilot)
    19. Platz Thomas Neugebauer ((Neueinsteiger Rallye Co-Pilot)

Die „Zweiradler“ Motorradwertung des AMC Coburg sicherte sich in der Saison die Familie Liebschner. Normalerweise ziehen sich die Eltern aus einer Sportart zurück wenn die Kinder aktiv werden. Im Fall von Renè Liebschner führte der Umstand das beide Töchter das gleiche Hobby teilten eher zum Gegenteil. So bestritt er in 2016 im Vergleich zu den Vorjahren viele Rennen. Zwar wurde er an Pfingsten bei einem schweren Sturz mit Schlüsselbeinbruch eingebremst, konnte aber bereits sechs Wochen später schon wieder die ersten Rennen bestreiten. Vor allem die Langstreckenrennen haben es Renè Liebschner angetan. Mit acht Veranstaltungen und im Detail zweimal Erster, einmal Zweiter und zwei Dritten Plätzen sammelte er genug Punkte für die Clubmeisterschaft. Sophia Liebschner landete hinter ihrem Vater auf dem zweiten Platz in der Jahreswertung. Mit einem enormen Pensum an Rennstreckenkilometern in 2016 und den weitesten Anreisen für die 26 Einzelrennen (in Deutschland, Tschechien, Spanien, England, Niederlande und Portugal). Außerdem auch noch die Teilnahme am niederländischen Moriwaki Cup mit einem tollen zwölften Platz (als einziges Mädchen). In der kommenden Saison muss sie sich umorientieren. Mit dem gewohnten Ehrgeiz wird sie dann auch erstmals in den großen Klassen gegen Ihren Vater antreten. Das Podest rundet Selina Liebschner ab. Die gerade 17jährige kümmerte sich in der vergangenen Saison mehr um Ihren Schulabschluss. In den nur wenigen Rennen konnte sie aber zeigen wie schnell sie sein kann. An Silvester will sie ihrem Vater beweisen, dass sie sich auch bei Langstreckenrennen beweisen kann. Das 4 - Stunden Rennen in Calafat (Spanien) dient schon als Trainingslauf für die neue Saison, dann wird sie auf ihrer 600er R6 zusammen mit Ihrem Vater den Langstreckencup bestreiten.

Auf dem vierten Platz mit 5 Classic – Rundstrecken Veranstaltungen und Gleichmäßigkeitsbergrennen landetet Christian Zipfel. Der fünfte Platz ging an den Neueinsteiger Sebastian Dressel. Mit nur drei Veranstaltungen in 2016 und ersten Rennerfahrungen plant der Tüftler in der neuen Saison den Start im HR-Classic-Cup.

Die hervorragenden Ergebnisse aus der vergangenen Saison lassen den AMC Coburg positiv in die kommende Saison blicken. Für die Jugendkartgruppe wünscht man sich in der neuen Saison 2017 mehr Zuspruch.


Jugend-Kart-Slalom in Rödental

Blumenrod (Rödental):

IMG-20160419-WA0007In Rödental fand am vergangenen Wochenende der 25. ADAC Jugend-Kart-Slalom des AMC Coburg statt. Die 49 teilnehmenden Buben und Mädchen (im Alter von 8-18 Jahren) fanden sich mit ihren Familien und Freunden am 17.04.2016 auf dem Gelände der Firma Martin in Blumenrod ein. Hier konnte der Nachwuchs zeigen was in ihm steckt. Gewertet wurde für folgende Prädikate: NOB (Bezirksvergleich Oberfranken/Oberpfalz), RPO (Regionalpokal Oberfranken), BMV (Bezirksmeisterschaft Oberfranken) und Nby JK (Vorlauf zur Nordbayerischen ADAC – Meisterschaft).

Um 10:00 starteten dann die Jüngsten. In der Klasse 1 Jahrgang 2008/2007 gingen 6 Teilnehmer an den Start. Der erste Platz ging an Ludwig Tischlinger vom MSC Wiesau der fehlerfrei und mit tollen Zeiten im Bereich von 38 Sekunden der schnellste war, gefolgt von Marvin Seifert auf dem zweiten Rang. Die Klasse 2, eine der Teilnehmer stärksten im Jahrgang 2006/2005 mit 13 Startern gewann Elias Härtl vom MSC Auerbach vor Simon Brodt vom AC Waldershof und Yannik Durst vom AMC Sonnefeld. Finn Gürtler vom AMC Coburg wurde mit sehr guten Zeiten aber zu vielen Fehlern neunter in dieser Gruppe.

Gegen 13:00 ging dann die Klasse 3 an den Start die Jahrgänge 2004/2003 mit neun Teilnehmern. Hier war der schnellste Bastian Kraus vom MSC Auerbach, zwar hatte er im ersten Durchgang zwei Fehler konnte aber im zweiten Lauf mit einer Fabelzeit von 35,8 Sekunden die Bestzeit in der Klasse setzten und blieb dadurch vor dem fehlerfreien Nils Staasheim vom SF Konradsreuth und Janin Götz vom 1. MSC Scheßlitz. Auch sie war mit Top Zeiten im unteren 36er Bereich unterwegs durch zwei Fehler verpasste sie den zweiten Platz nur knapp.

In der Klasse 4, ebenfalls mit einer starken Teilnehmerzahl von 13 Teilnehmern, sicherte sich im Jahrgang 2002/2001 Niklas Schmitt vom MSC Wiesau mit 10,23 Punkten und einer Top Zeit von 32,95 Sekunden im zweiten Lauf den ersten Platz vor Timo Hölzel vom MSC Sparneck und Alina Fabian vom MSC Marktredwitz. Knapp an den Pokalen vorbei landete Sascha Fritz vom AMC Coburg auf dem fünften Rang.

Die „Großen“ aus den Jahrgängen 2000/1999/1998 gingen als letztes gegen 16:00 auf den Parcours in der Klasse 5. Der Beste der acht Starter war Christian Bachmann vom MSC Auerbach mit 9,75 Punkten, vor Ludwig Buer vom 1. MSC Scheßlitz und Marcel Haas vom MSC Marktredwitz. Der AMC Coburg schickte in der größten Klasse Eileen Fritsch ins Rennen, sie absolvierte die rasante Fahrt durch die Hütchen mit 3,5 Punkten auf dem sechsten Platz. Aus dieser Gruppe stammte am Ende auch der schnellste Teilnehmer des Renntages. Christian Bachmann gelang mit einer Zeit von 30,94 im ersten Lauf die Tagesbestzeit, bei den Mädchen gelang der Triumph Vivian-Shanice Popp mit einer hervorragenden Zeit von 32,58 Sekunden.

Die stärksten Vereine kamen aus der Oberpfalz. Der MSC Wiesau gewann drei der fünf Klassen knapp vor dem MSC Auerbach der zwei Klassensiege für sich behauptete. Dieter Strunz von der Jugendkartabteilung konnte in vier der fünf Klassen den Nachwuchs des AMC Coburg mit guten Ergebnissen präsentieren, außerdem ist man überaus stolz und dankbar das die Firma Martin dieses Gelände zur Verfügung stellt.


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