Coburg-Eisfeld:

Die 14. und 15. Auflage der ADAC Rallye Coburg im neuen Format als Doppel–Rallye Sprint war ein voller Erfolg. Das Wetter, trotz der schwierigen Wetterlage, spielte mit und ermöglichte den Teilnehmern gleiche Bedingungen über die ganze Veranstaltung.

Die Wertungsprüfung „Unterlauter“ startete am Ortsrand von Oberwohlsbach und kurz vor Mittelberg erreichte man nach 7,5 selektiven Kilometern das Ziel. Das Streckenprofil bot im Bereich des Rundkurses den Teilnehmern und den Zuschauern alles was das Rallyeherz begehrt. Schnelle, enge Passagen, Schotter und auch die Ausfahrt hatte es in sich.

IMG_ADAC_Rallye_Sprint_Coburg_2016_Reindl_Mitsubishi_3442Um 11:01 starteten die 52 Teilnehmer zum 14. ADAC Rallye-Sprint Coburg am Waldhotel Hubertus bei Eisfeld in Thüringen auf die erste von zwei Wertungsprüfungen. Gleich zu Beginn gab es die erste Überraschung. Einer der Top-Favoriten auf den Gesamtsieg, Rudolf Reindl aus Lohkirchen mit Co Pilot Michael Ehrle (Schmalkalden) musste seinen Mitusbishi EVO nach nur wenigen Kilometern mit technischem Defekt abstellen. Nach einer kurzen Pause ging es dann um 13:09 auch schon zum zweiten Durchgang. Die Bestzeit ging wie im ersten Lauf an Michael Rausch aus Schlitz mit Co-Pilot Stefan Schork aus Grünberg auf Opel Ascona B 16V. Die beiden sicherten sich den Sieg des 14. ADAC Rallye-Sprint Coburg. Auf dem zweiten Platz folgten Fritz Köhler und Petra Hägele aus Öhringen auf BMW M3 Compact mit einem Rückstand von 12,4 Sekunden. Dicht gefolgt von Jochen Baumhauer aus Illerkirchberg und Co Tobias Glatzel aus Ulm Einsingen auf Audi TTRS 8J. Nur 1,9 Sekunden trennten Platz zwei und drei.

IMG_ADAC_Rallye_Sprint_Coburg_2016_Schubert_VW_5575In der stark besetzten Klasse F8, mit 18 Teilnehmern, duellierten sich die jungen Wilden. Der Schnellste des ersten Wertungslaufs war Rene Schubert aus Obereßfeld mit Alessandra Baumann aus Hengersberg auf VW Golf 3 GTi 16V. Er behauptete sich mit 2,3 Sekunden vor Sven Kress aus Kupferzell und Co-Pilotin Franziska Herbold aus Öhringen auf BMW 318is. Weitere 14,4 Sekunden dahinter, auf dem dritten Platz, lag Johann Retzer aus Raubling mit Ann-Kathrin Sperber aus Ebern auf Honda Civic Type R.

Einige technische Defekte waren zu verzeichnen. Ohne Unterbrechung konnte die erste Veranstaltung des Tages in das Ziel gebracht werden.

Nach einer Pause konnte dann ohne größeren Verzug die zweite Veranstaltung, der 15. ADAC Rallye–Sprint Coburg 2016, um 15:31 gestartet werden. Mit unveränderter Streckenführung ging es für die verbliebenen 44 Teilnehmer wieder auf Zeitenjagd. Michael Rausch und Co-Pilot Stefan Schork waren mit ihrem starken Opel Ascona B 16V in beiden Veranstaltungen unbezwingbar. Sie gewannen alle vier Wertungsläufe in Bestzeit. Die letzte Prüfung beendeten Rausch/Schork mit 4:18,7 Minuten. Auf den Plätzen zwei und drei wieder Baumhauer und Köhler zeitgleich und nur zwei zehntel Sekunden langsamer als der Führende. Ein Duell auf Augenhöhe. Am Ende gewannen die drei Schnellsten des Wochenendes nicht nur die beiden Veranstaltungen, sie holten sich auch die Klassen-und Gruppensiege.

Die Gruppe H ging an Michael Rausch und Stefan Schork. In der Gruppe F / AT-G sicherte sich Fritz Köhler den Sieg im wieder erstarkten BMW M3 Compact. Die Gruppe G der seriennahen Fahrzeuge sicherte sich Jochen Baumhauer mit seinem Audi TTRS 8J.

 

IMG_ADAC_Rallye_Sprint_Coburg_2016_Michel_Opel_3439In der Gruppe H 14 gewannen die Vorjahressieger Bernd Michel und Bernd Hartbauer auf Opel Astra mit 7,6 Sekunden vor Bastian und Max Limpert auf BMW 320is und Helmut Hodel und Wolfgang Plank auf dem „roten“ VW Golf GTi.

Ein erfolgreiches Wochenende für die Teilnehmer und letztlich natürlich auch für den AMC Coburg. Der Wechsel von der Rallye 35 auf den Doppel-Rallye-Sprint war die richtige Entscheidung. Tolle Ergebnisse und kaum Unterbrechungen rundeten die sehr gelungene Veranstaltung bei sommerlichen Temperaturen ab. Der große Zuspruch mit über 50 Teilnehmern macht Mut für die kommenden Jahre. Als eine der wenigen Veranstaltungen in Nordbayern in 2016 verlief alles wie geplant. Im Vorfeld war viel zu erledigen und viel Arbeit zu leisten um eine Veranstaltung so reibungslos über die Bühne zu bringen. Der Dank der Vorstandschaft und des Rallyeleiters Manfred Lenkheit geht vor allem an die Vereinsmitglieder und freiwilligen Helfer. Natürlich auch an Feuerwehr und Rettungskräfte, die an der Strecke für die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer sorgten.