40. ADAC Stäubli Rallye Fränkische Schweiz

Sieg für Dominik Dinkel/Christina Fürst und Podestplätze für Hillmann/Wollner und Gertloff/Neugebauer

(gpp)
– 96 Teams aus fast dem gesamten Bundesgebiet starteten bei der
diesjährigen Jubiläums-Rallye in der Fränk. Schweiz, und der
nordbayerische Saisonabschluss bot alles an WP-Power auf, um eine
anspruchsvolle Rallye zu generieren. 67 Wertungsprüfungs-Kilometer waren
zu absolvieren und leider blieben sage und schreibe gut ein Drittel von
ihnen dabei auf der Strecke.

Deutlicher
Gesamtsieger mit über einer Minute Vorsprung wurde der für den AMC
Coburg im ADAC startende Brose-Motorsport-Pilot Dominik Dinkel (Rossach)
mit seiner Beifahrerin Christina Fürst im Skoda Fabia S2000, die damit
wohl eine gelungene Test-Rallye hingelegt hatten, und für die am
darauffolgenden Wochenende stattfindende ADAC
Knaus-Tabbert-3-Städte-Rallye bestens gerüstet scheinen.

Aber
auch zwei weitere Teams der Coburger Motorsport-Schmiede waren mit von
der Rallye-Partie und sicherten sich in ihren jeweiligen Klassen mit
Rang drei den jeweils letzten Podestplatz. Ralf Hillmann und Hans-Peter
Wollner (beide Ebensfeld) brachten ihren Mitsubishi Lancer mit
Fahrzeiten fast ausnahmslos unter den Top Fünf des Gesamtklassements in
ihrer Klasse auf Platz drei, und auch Francesco Gertloff (Schalkau) und
Thomas Neugebauer (Neustadt b. Coburg) fuhren ihren SEAT Ibiza in ihrer
Klasse der serienmäßigen Fahrzeuge sicher und souverän auf Rang drei.

Nicht
ins Ziel kam dagegen der Lautertaler André Wittmann, der zusammen mit
seiner Wiesauer Beifahrerin Martina Mark mit einem technischen Defekt an
seinem SEAT Ibiza Cupra in der WP fünf strandete.

Damit ist außer für Dominik Dinkel und seinen Bruder Patrick, die am kommenden Wochenende noch bei der ADAC Knaus-TABBERT-3-Städte-Rallye starten (in getrennten Autos selbstverständlich), die diesjährige Saison für die Coburger Rallyesportler beendet, „für uns geht's jetzt darum, die ´Mauritius-Orientierungsfahrt` am zweiten November-Samstag (9. November) abschließend vorzubereiten“, so die Coburger Motorsportler.

Gerd Plietsch


Coburger Rallye „Rund um die Langen Berge“

Coburger Rallye „Rund um die Langen Berge“

Oberpfälzer Reindl/Ehrle
dominieren unangefochten

 (gpp) – Zum 18.
Mal hatte der AMC Coburg im ADAC zu seiner Rallye „Rund um die Langen Berge“
geladen und 52 Teams waren nach Grattstadt gekommen, um im
nordbayerisch-thüringischen Grenzgebiet den oder die schnellsten Rallyefahrer
zu ermitteln.

Nachdem im vergangenen
Jahr Teams aus Baden-Württemberg der Rallye ihren Stempel aufgedrückt hatten,
wollten sich die Heimaskaris in diesem Jahr nicht so leicht geschlagen geben. Vor
allem deshalb, weil die Coburger Verantwortlichen zwei komplett neue Wertungsprüfungen
(WP) ‚ausgegraben‘ hatten, die jeweils zweimal zu absolvieren waren und „mit
überaus abwechslungsreichen, flüssigen und schnellen, aber auch winkeligen
Abschnitten“ gespickt waren. Mit 35 WP-Kilometern bei einer Gesamtlänge von
lediglich 88km war die Veranstaltung zudem äußerst kompakt und wurde damit auch
dem Umweltgedanken gerecht.

Beim ersten Durchgang
über die beiden WPs erwiesen sich die aus dem oberpfälzischen Neumarkt
kommenden Rudolf Reindl und Michael Ehrle als die schnellsten und kamen bereits
mit einem gehörigen Vorsprung von fast zehn Sekunden zur Zwischenpause rund um
das Grattstadter Sportheim.

Und auch im zweiten
Durchgang über die gleichen Prüfungen zogen die beiden Mitsubishi Lancer Piloten
noch einmal kräftig vom Leder, fuhren die WP 3 fast genau zeitgleich wie im
ersten Durchgang und konnten sich in der WP 4 sogar noch um zwei Sekunden
gegenüber dem ersten Durchgang verbessern.

Am Ende blieben die
mit allerletztem Einsatz kämpfenden John Macht und Wolfgang Angles vom MSC
Gefrees -  ebenfalls auf Mitsubishi
Lancer - dennoch 16,4s zurück und der mehrfache bayerische Rallyemeister Reinhard
Honke (Himmelkron) komplettierte zusammen mit seinem Beifahrer Michael Heinze
(Weismain) im Subaru Impreza auf Rang drei der Gesamtwertung das
Siegertreppchen.

Vom benachbarten AC
Ebern schafften es Hans und Max Limpert ihren BMW E30 auf den siebten
Gesamtrang und zudem zu einem Klassensieg zu fahren. Anabel Genslein kam als
Beifahrerin bei Manuel Schmid vom MC Labertal im Seat Ibiza auf Platz sechs in
ihrer Klasse und Susan Schierholz erreichte im Renault Clio RS ihres Pohlheimer
Fahrers Franz Alzheimer Rang zwanzig.

Von den 52
Gesamtstartern erreichten 43 Teams das Ziel in Wertung. Unter den ausgefallenen
war unter anderem auch Andreas Fink vom MSC Coburg, der seinen Mini Cooper S
nach der dritten WP wegen eines technischen Defektes vorzeitig abstellen musste.
Ebenfalls in WP drei kam auch das vorzeitige Aus für das Eberner Team
Maximilian Trunk und Bastian Limpert mit ihrem VW Lupo.

Aber nicht nur die im
Wettbewerb teilnehmenden Fahrzeuge waren sehenswert - auch die fünf
Vorausfahrzeuge, die der AMC Coburg im ADAC rekrutiert hatte, fanden Beifall
bei den zahlreichen Zuschauern entlang den WP-Strecken. Da war zunächst der
historische Rallye-Käfer des leider bereits verstorbenen Hubertus Ernst, den
Sohn Joachim zu einer „artgerechten“ Ausfahrt bewegte. Dazu der BMW M3 vom Sulzdorfer
Carsten Schad, der während der WP vier sogar mit Donuts auf sich aufmerksam
machte und last but not least der weiß-rote „Belga“-Porsche 911 von Michael
Stoschek, der es sich nicht nehmen ließ an der Rallye seines Vereins
teilzunehmen.

Bei der Siegerehrung,
bei der Landrat Sebastian Straubel und der zweite Bürgermeister der Stadt Bad
Rodach Ernst-Wilhelm Geiling anwesend waren, bedankten sich der 2. Vorstand
Hans-Joachim Autsch (Weidhausen) und Moderator Patrick Mohr (Coburg) bei den
Fahrern für das sportlich faire Verhalten, bei allen Anwohnern und den
Genehmigungsbehörden für den gewährten Vertrauensvorschuss „den wir hoffentlich
nicht überstrapaziert haben“ und bei allen vereinseigenen und vereinsfremden
Helfern entlang den WP-Strecken für ihre Unterstützung „ohne die wir die
Veranstaltung sicherlich nicht hätten durchführen können!“

Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es unter www.amc-coburg.de.

Gerd Plietsch


Rallye-Sportler treffen sich in Grattstadt

ADAC Rallye „Rund um die Langen Berge“

(gpp) – Nach dem erfolgreichen ersten Versuch im Vorjahr, lädt der AMC Coburg im ADAC auch heuer wieder zu einer Rallye in das oberfränkisch-thüringische Grenzgebiet nach Grattstadt zu seiner diesjährigen Automobil-Rallye ein. Am Samstag den 10. August startet die dann bereits 18. Ausgabe der Rallye Coburg, und zwar erneut mit dem Titel „Rund um die Langen Berge“.

Es handelt sich dabei um eine so genannte Rallye 35, das heißt die zwei, jeweils zweimal zu befahrenden Wertungsprüfungen (WP) haben eine Gesamtlänge von 35 Kilometern. Davon werden 33 auf Asphalt, und die restlichen zwei auf Schotter ausgefahren.

Dreh- und Angelpunkt ist wiederum das Sportheim des SF Grattstadt, wo sich das Rallye-Zentrum befindet und von wo aus die Teams auf die insgesamt knapp 90 km lange Rallye-Reise geht. Dort wird auch eine Sammelpause sein und am Ende die Ergebnisse bekannt gegeben, sowie die Sieger geehrt.

Am Vormittag dieses Samstages haben die Teilnehmer nach Überprüfung ihrer Dokumente und ihres Fahrzeuges die Gelegenheit, die WPs zu besichtigen, bevor um 11:01 Uhr der offizielle Startschuss zur Rallye fällt. Die Zielankunft ist dann für 14:15 Uhr vorgesehen und die Siegerehrung wird dann gegen 18 Uhr stattfinden.

Im Rahmen einer Pressekonferenz wiesen die Veranstalter darauf hin, „…dass es im Rahmen der Veranstaltung zu Sperrungen einzelner Ortsverbindungsstraßen im Raum Neukirchen, Tremersdorf, und Rottenbach, sowie im Raum Ahlstadt, Grattstadt und Hetschbach kommen wird. Die Beeinträchtigungen werden sich voraussichtlich auf den Zeitraum zwischen 10 Uhr und 16 Uhr beschränken.“

„Wir bedanken uns für das Verständnis aller An- und Bewohner und entschuldigen uns schon vorab für eventuelle Unannehmlichkeiten die durch Umleitungsstrecken entstehen könnten!“

“Gerne sind aber auch alle herzlich eingeladen, als Zuschauer an diesem Motorsportereignis teilzunehmen“, so Hans-Joachim Autsch (Weidhausen) vom AMC Coburg im ADAC.

Gerd Plietsch


Zuschauer-Info - 18. ADAC Rallye Coburg 2019

Die Programmhefte zur Rallye sind ab Mittwoch, 7. August 2019 an folgenden Tankstellen verfügbar:

  • Agip - A73 AS6 (Eisfeld Süd)
  • Total - Coburger Straße, Bad Rodach
  • Esso - Ketschendorfer Straße, Coburg
  • OMV - Lauterer Höhe, Coburg
  • Aral - Bamber Straße, Coburg
  • Aral - Rodacher Straße, Coburg

und ab Freitag, 9. August 2019 17Uhr am Rallyezentrum in Grattstadt (Sportheim SF Grattstadt, Öttingshäuser Weg)


Bulletin #1 - 18. ADAC Rallye Coburg 2019

Das erste Bulletin zu unserer diesjährigen Rallye ist online.

Bitte beachtet dass jeder Teilnehmer eine Plane mitbringen muss, die beim Parken im Startpark/Regrouping/Parc Fermé unter das Wettbewerbs-Fahrzeug gelegt werden muss!


Haßberg-Rallye Ebern

Lust und Frust bei Coburger Rallyesportlern

(gpp)
– Mit zwei Teams sowie zwei Fahrern und einem Beifahrer waren die
Rallyesportler des AMC Coburg im ADAC bei der inzwischen bereits 22.
ADAC-Haßberg-Rallye des Automobilclubs (AC) Ebern am Start, und erlebten
auf den drei, jeweils zweimal zu befahrenden Wertungsprüfungen (WP) ein
Auf und Ab der Gefühle und Stimmungen.

Zunächst
war es der Rossacher Patrik Dinkel, der zusammen mit seinem Gefreeser
Beifahrer Felix Kießling im Mitsubishi Lancer Evo 6.5 auf den ersten
vier WP´s jeweils Bestzeiten in die zu über 90 % asphaltierten Strecken
brannte, und schon zur Halbzeit gute 14 Sekunden Vorsprung auf die
weiteren Verfolger herausgefahren hatte. Und auch beim zweiten Durchgang
über die WP 1 – als dann WP 4 – brannten Dinkel/Kießling eine weitere
Bestzeit in den Asphalt – doch in der vorletzten WP schieden die beiden
mit einem Motorschaden vorzeitig aus – „so ein Pech, nur noch zwei, oder
besser eineinhalb Prüfungen…..!“ haderte Patrik Dinkel im Ziel.

Nicht
recht viel besser erging es André Wittmann, der mit seiner Wiesauer
Beifahrerin Martina Mark im Seat Ibiza Cupra auf den ersten zwei WP`s
gute Zeiten in ihrer mit 18 (!) Startern überaus stark besetzten Klasse
herausfahren konnte, die ihn in der Addition auf dem sechsten Platz
sahen – doch am Start zur WP drei verabschiedete sich eine Antriebswelle
und Wittann/Mark waren ab sofort aus dem Rennen und zum Zuschauen
´verdonnert`.

Marcel
Dinkel, der sich wieder in das Peugeot 306-Cockpit des Fränkischen
Schweizers Johannes Kastl gesetzt hatte, kam mit diesem nicht einmal
über die WP eins hinaus, denn die beiden schieden nach einem
Traggelenk-Bruchs ebenfalls vorzeitig aus.

So
blieb es am Ende den Routiniers Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner
überlassen, die Coburger Rallyefahne hoch zu halten. Und das taten die
beiden auch, fuhren mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 6.5 konstant
schnelle Zeiten, die sie im ersten Teil der Rallye auf Gesamtrang sechs
(von 67 gestarteten und 52 in Wertung ins Ziel gekommenen Teilnehmer;
Anm. d. Verf.) brachten. Im zweiten Teil der Rallye konnten sich
Hillmann Wollner auf allen Prüfungen um jeweils gut drei Sekunden
verbessern und landeten am Ende auf Gesamtrang vier, „womit wir ganz
zufrieden sind, auch wenn wir das Siegertreppchen verpaßt haben!“ so
Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner bei der Siegerehrung.

Gerd Plietsch


18. ADAC Rallye Coburg

Die Ausschreibung ist ab sofort online - alle weiteren Infos hier


Coburger Erfolge bei Osterrallye Tiefenbach

Gesamtrang zwei für Patrik Dinkel und Felix Kießling

(gpp)
– Ob die an der inzwischen 17. „Osterrallye“ im niederbayerischen
Tiefenbach teilnehmenden Rallye-Teams am Vortag des Osterfestes Zeit
hatten, sich evtl,. nach versteckten Ostereiern umzusehen, ist nicht
überliefert. Aber es kann mit an Sicherheit grenzender
Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass dem nicht so war. Zu eilig
hatten es die insgesamt 109 Teams aus dem gesamten bayerischen Raum vom
Start der sechs ausnahmslos auf Asphalt ausgefahrenen, schnellen
Wertungsprüfungen (WP) zu den jeweiligen Ziel-Lichtschranken zu kommen.
Und so lieferten sich die Teams nicht nur insgesamt einen spannenden
Wettkampf untereinander, sondern auch und vor allem lieferten sich Teams
aus dem gleichen Verein erbitterte Sekundenduelle.

Ein
Beispiel darunter waren die Motorsportler des AMC Coburg im ADAC, die
mit den Routiniers Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner (beide
Ebensfeld) und Bernd Allstadt/Pascal Bächmann zwei komplette
Rallye-Teams auf Mitsubishi Lancer Evo 6.5 und 8 nach Niederbayern
geschickt hatten. Aber damit nicht genug, der motorsportliche
Rallye-Nachwuchs des AMC Coburg im ADAC drängte ebenfalls mit Verve in
den Wettbewerb, auch wenn sich Patrik Dinkel (Bruder des mehrfachen
Deutschen Rallye-Vizemeister Dominik Dinkel) mit dem für den MSC Gefrees
startenden Münchberger Felix Kießling einen ´Nicht-Coburger` in seinen
Mitsubishi Lancer Evo 9 gesetzt hatte, genauso wie
Orientierungsspezialist André Wittmann, der sich die für den MSC Wiesau
startende Martina Mark in seinen Seat Ibiza Cupra geholt hatte. Der
zweite Bruder des Coburger Dominik Dinkel, Marcel, greift dagegen nicht
selbst ins Lenkrad sondern hat auf dem Beifahrersitz von Johannes Kastl
vom MSC Fränk. Schweiz in dessen Peugeot 306 Platz genommen und
übernimmt auf der rechten (richtigen) Seite im Rallye-Auto die gesamte
Organisation für das Team.

So
viel zur Vorrede, um 12 Uhr – sozusagen High-Noon in Niederbayern –
fiel der Startschuß zur Hatz über die drei, jeweils zweimal zu
befahrenden und überaus anspruchsvollen WP´s, davon 1 Rundkurs und 2
Sprintstrecken. Und gleich auf den ersten WP´s ´geigten` Patrik Dinkel
und Felix Kießling mit ihrem 9´er Evo derart auf, dass der gesamten
Konkurrenz die Luft wegblieb. Gleich in der ersten WP verpaßten die
beiden die schnellste Zeit um lediglich 0,04 sec. und auf den nächsten
beiden WP´s war der Rückstand auf den Gesamtschnellsten nie mehr als
eine gute Sekunde. Nach der obligatorischen Pause, als es ein zweites
Mal über die drei Prüfungen ging, zogen die beiden ihre Hosenträgergurte
noch ein wenig enger und rückten diesem, dem Team Dörre/Herzog auf BMW M
3, immer dichter auf die Pelle, die Rückstände waren mit 0,03 sec. und
0,05 sec. im fast schon nicht mehr meßbaren Bereich („aber wir haben´s
nicht wirklich zu einer WP-Bestzeit geschafft!“, ärgerten sich Patrik
und Felix im Ziel), konnten aber ihre Genugtuung darüber, den vierfachen
Deutschen Rallyemeister und vierfachen ´Tiefenbach-Gesamtsieger`
Hermann Gassner (Ainring) bezwungen zu haben, doch nicht ganz verbergen.
„Der zweite Gesamtrang ist der helle Wahnsinn!“ Vor allem deswegen, wie
der Rückstand nach insgesamt 65 Wertungsprüfungs-Kilometern lediglich
2,9 Sekunden betrug.

Nicht
so viel Glück hatten Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner, die ihren
Mitsubishi Lancer Evo 6.5 in aussichtsreicher Top-Ten-Position in der
letzten WP mit einem technischen Defekt vorzeitig abstellen mußten. Dies
war aber auch der einzige Ausfall der Coburger Motorsportler, die bei
herrlichstem Frühlings-Sommer-Wetter Höchstleistungen am Lenkrad und
beim Vorlesen der Gebetbücher vollbrachten.

Bernd
Allstadt und Pascal Bächmann brachten ihren Mitsubishi Evo mit
„durchaus zufrieden stellenden Zeiten!“ in ihrer Klasse auf Platz 23 ins
Ziel. Marcel Dinkel, der den heißen Sitz bei Johannes Kastl (immerhin
einem Sohn eines früheren Nordbayerischen ADAC-Rallyemeisters; Anm. d.
Verf.) drückte, kam mit diesem auf TopTen-Platz acht in ihrer Klasse,
und André Wittmann, dessen motorsportliches Spezialgebiet die
Orientierungsfahrten sind, kam mit Martina Mark, ebenfalls einer
Orientierungsspezialistin, in seiner Klasse nach einer Rallye-Pause von
fast einem halben Jahr auf Rang 13 in seiner Klasse.

Gerd Plietsch


Er kann's noch immer

Rallye-Vater Michael Dinkel fährt mit Beifahrer Bernd Allstadt bei Rallye Nordhausen auf Rang fünf

(gpp)
– Monatelang hat er sich neben seiner ´Beschäftigung` als Chef eines
Mitsubishi-Autohauses vornehmlich um die Rallye-Karrieren seiner drei
Söhne gekümmert, der Rossacher Michael Dinkel, rund um das Millenium
eines der motorsportlichen Aushängeschilder des rührigen AMC Coburg im
ADAC. Zunächst galt die gesamte Aufmerksamkeit der Dinkel-Familie dem
ältesten Sohn Dominik, der nach Vizemeister-Titeln in der Deutschen
Rallyemeisterschaft für dieses Jahr erste Einsätze in der
Rallye-Europameisterschaft plant. Doch mittlerweile haben auch die
beiden Zwillinge, Marcel und Patrik die vom Vater vererbten,
sprichwörtlichen, motorsportlichen Gene bereits erfolgreich in die Tat
umgesetzt.

Doch
nun hat, zum Saisonbeginn, Vater Michael seinen Mitsubishi Lanver Evo 7
wieder einmal hervorgeholt, sich seinen Vereinskameraden Bernd Allstadt
auf den heißen Sitz gesetzt und war bei der inzwischen bereits 49.
Ausgabe der ADAC-Roland-Rallye des MSC Nordhausen in Thüringen an den
Start gegangen.

Und
siehe da, auch er kann es noch und fuhr unter den 64 gestarteten Teams,
von denen ganze 48 nach drei, jeweils zweimal zu befahrenden
Wertungsprüfungen (WP) im Ziel in Wertung ankamen, auf Anhieb bis auf
Gesamtrang fünf nach vorne. Mit Fahrzeiten immer unter den TopTen des
Klassements erfuhren sich die beiden Coburger in ihrer Klasse sogar noch
Rang vier.

„Aber
das dürfte es das für mich schon wieder gewesen sein“, so Michael
Dinkel im Ziel, „schließlich gilt mein Hauptaugenmerk neben der Firma
der Betreuung und Unterstützung meiner Söhne bei ihren jeweiligen
Einsätzen!“

Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.nordhaeuser-msc.de.

Aber
auch die historischen Coburger Motorsportler, das Weidhausener Ehepaar
Jochen und Inge Autsch konnten auf einen „überaus zufrieden stellenden“
Saisonauftakt zurückblicken. Bei der Labertal-Historic in Niederbayern
(„wo wir noch niemals gefahren sind“) gingen die beiden mit ihrem
1977´er Porsche 911 3.0 SC in der so genannten ´Sanduhr-Klasse` (das
sind Teilnehmer, deren Fahrzeuge ausschließlich mit ausschließlich
mechanischen Instrumenten ausgerüstet sind; Anm. d. Verf.) an den Start
und zeigten sich sowohl von der Organisation, als auch vom Ablauf und
vor allem von den einzelnen Wertungsprüfungen (WP) begeistert. Nach der
ersten WP rangierte das Ehepaar „völlig überraschend“ sogar auf Platz
zwei des Gesamtklassements, mußte aber im Verlauf der Veranstaltung den
Heimaskaris doch ein wenig Tribut zollen.

Am
Ende reichte es für Autsch/Stamm-Autsch zu einem neunten TopTen-Platz
unter den 62 Teilnehmern und zu einem achtbaren achten Platz in ihrer
Klasse.

„Jetzt
sind wir eingespielt und können uns gut vorbereitet zum ersten
wirklichen Saison-Highlight, der Metz-Rallye-Classic nach Stein bei
Nürnberg auf den Weg machen“, so die beiden Weidhausener bei der
Siegerehrung.

Weitere Informationen und alle Ergebnisse im Detail gibt es im Internet unter www.labertal-historic.de.

Gerd Plietsch


Ehrung erfolgreicher Motorsportler

Pokale für Fahrer des AMC Coburg im ADAC – Meistertitel für Nachwuchs-Orientierer Vießmann/Honold

(gpp)
– Am vergangenen Samstagabend ehrte der inzwischen als älteste und
räumlich größte Motorsport-Veranstalter-Gemeinschaft Deutschlands, der
Nord-Ost-Oberfranken-Pokal (NOO) seine erfolgreichen Titelträger. Und
unter den zahlreichen Anwesenden in der gut gefüllten Münchberger
Biohealth-Arena waren auch etliche Motorsportler AMC Coburg im ADAC, die
sich seit Jahren überaus erfolgreich in diesem Metier bewegen.

Viel
´Bewegung` müssen die Starter im Automobil-Slalom leisten, wo Vater
Arnfried und Sohn Stefan Bätz (beide Meeder) seit Jahren mit einem
kleinen Opel City Kadett nicht nur ihre Klasse der verbesserten
Fahrzeuge bis 1200 ccm Hubraum aufmischen, sondern mitunter die
komplette Gruppe der verbesserten Fahrzeuge hinter sich zurück lassen
und bei besonderen Parcours-Bedingungen sogar hin und wieder mit ihrem
giftgrünen Kadett das Gesamtklassement eine Veranstaltung auch gewinnen
können.

In
der mit 80 (!) Teilnehmern am stärksten besetzten Wertung des
NOO-Pokals fuhr sich Stefan Bätz bis auf Platz vier nach vorne und
verpaßte das Siegertreppchen nur knapp mit einem halben Wertungspunkt.
Vater Arnfried wurde Elfter. Mit gelegentlichen Starts in der
Slalom-Oldtimer-Wertung, wo anstatt auf Bestzeit, auf Gleichmäßigkeit
gefahren wird, erreichte Arnfried Bätz Platz 25, weitere Coburger
Gelegenheitsstarter kamen auf die Plätze 27 (Thomas Gürtler), Martin
Pietschmann und Stefan Bätz (Plätze 31 und 32). Weitere Erfolge gab es
im Cross-Slalom-Sport, wo Matthias Bätz auf Platz 18 fuhr, Udo Fischer
wurde 29., Marcel und Patrick Dinkel belegten die Plätze 34. und 35.

In
der Sparte Rallye fuhren sich Patrick Dinkel auf Rang zehn und Ralf
Hillmann auf Platz 13. Marcel Dinkel wurde als 20.ter klassiert, André
Wittmann als 21.ter und André Apel, Hans-Peter Wollner sowie Wolfgang
Hübner kamen auf die Plätze 26, 27 und 33. Gute Erfolge fuhren aber auch
die Orientierungsspezialisten ein, das Team Dieter Strunz und André
Wittmann orientierten sich bei den ´Experten` bis auf Platz sechs nach
vorne, Andi Fleischmann und Michael Metzner wurden Zwölfte und Vater und
Tochter Erik und Julia Schneider wurden mit zwei von sechs
Veranstaltungen 28.te. Weitere Platzierungen erreichten Udo Fischer (31)
und Wolfgang Hübner/Martin Pietschmann (34).

Den
größten Erfolg feierten jedoch die Nachwuchs-Orientierer Andreas
Vießmann und Volker Honold, die die Wertung der Anfänger klar und
deutlich gewannen und in der kommenden Saison in die Klasse der
Fortgeschrittenen aufsteigen werden.

Gerd Plietsch