Licht und Schatten für Weidhausener Classic-Rallye Ehepaar Autsch

(gpp) – „Das war unsere bisher schlechteste METZ-Classic“, stöhnte Jochen Autsch am Ziel der anspruchsvollen mittelfränkischen Classic-Rallye, den anstatt sich im vordersten Feld aller Teilnehmer (so wie in den vergangenen Jahren) fanden sich er und seine Ehefrau und Beifahrerin Inge Stamm-Autsch am Ende ´nur` auf Rang neun unter den 43 Teilnehmern.

Autsch/Autsch faßten schon am Freitagnachmittag fünf „unnötige“ Strafpunkte aus, als sie an ein einer Abzweigung vorbei rutschten und zu spät durch die Lichtschranke fuhren. Bis zum Etappenziel am Freitagabend hatte das Weidhausener Ehepaar die Strafpunkte zwar schon bis zur Hälfte wieder ´abgearbeitet`, doch gleich am Samstagvormittag wurden beide mit 30 Strafpunkten ´überschüttet`, da sie erneut falsch abgebogen waren.

Dann hatten die beiden für den Rest der Veranstaltung ihre sonstige Konstanz wieder gefunden – „allein es war viel zu spät, diese 30 Sekunden wieder aufzuholen!“ So blieb für das Porsche 911 3.0 SC Team am Ende nur ein Platz unter ´ferner fuhren`, aber zugleich auch das Versprechen: „Wir kommen wieder, 2019!“

Ein paar Tage später rollten die beiden mit ihrem Ford Mustang zum Nürburgring, wo die diesjährige „Europatour 2018“ gestartet wurde. Der Motorsportclub Bingen veranstaltete diese mehrtägige Langstrecken-Orientierungsfahrt über 1.200 km durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz bis nach Italien zum Zielort Baveno. „Wir haben viel gesehen, und uns auch hin und wieder ´mal verfahren“, berichtete Beifahrerin Inge Stamm-Autsch schmunzelnd, doch mit dem Sieg in der New-Timer-Klasse (Gegenstück zu Old-Timern; Anm. d. Verf.) waren die beiden für den AMC Coburg im ADAC startenden Motorsportler wieder zufrieden und starteten gut gelaunt die Heimreise nach Weidhausen.

Gerd Plietsch