Coburger Rallye-Teams bei Landsberg-Rallye Meiningen mit dabei

(gpp) – Seit Jahren zählt die Landsberg-Rallye Meiningen in Süd-Thüringen zu den beliebtesten ´Ausflugszielen` der Rallye-Teams des AMC Coburg im ADAC, und auch und gerade in diesem, ihrem 40 Jahr, waren wieder drei Teams des rührigen Coburger Automobilclubs am Start.

Auf dem Programm standen sechs, ausschließlich auf Asphalt ausgefahrene, Wertungsprüfungen (WP), darunter der zweimal zu befahrende, allen Akteuren bestens bekannte Rundkurs „Dreißigacker“ sowie zwei neue Sprintprüfungen, die im Verlauf der Rallye ebenfalls zweimal auf Bestzeit zu durchfahren waren.

„Das Problem bei der Streckenbesichtigung, vor allem der beiden neuen Prüfungen, waren Schikanen, die aber zunächst nur auf der Straße aufgezeichnet waren,“, berichtete Beifahrer-Routinier Wolfgang Hübner (Coburg) vor dem Start, „aber man nicht genau wußte, womit diese Schikanen für die Rallye tatsächlich aufgebaut sein würden.“ Also gingen es die Coburger Teams in der ersten Runde über die drei Prüfungen bei diesen Schikanen etwas behutsamer an, stellten jedoch fest, dass diese mit weit höheren Geschwindigkeiten zu befahren gewesen wären – was dann in der zweiten Runde auch geschah – „aber da waren schon etliche Sekunden verschenkt!“

War es für die ersten Starter auf manchen Streckenabschnitten noch etwas feucht, waren diese Abschnitte bereits fast völlig trocken, als die Coburger Teams mit etwas höheren Startnummern in den Wettbewerb gestartet wurden.

Die ersten waren mit der Startnummer 27 André Apel und Wolfgang Hübner (Neustadt b. Coburg/Coburg). Sie waren mit ihrem Opel Kadett 16V in den Wettbewerb gestartet und nicht nur wegen der vielen Schikanen zu langsam, sondern begegneten auch den Wellen in der WP drei mit gehörigem Respekt. „Doch als wir in der Pause ein erstes Fazit zogen, stellten wir fest: da geht noch etwas!“ so André Apel und Wolfgang Hübner zuversichtlich. Und tatsächlich, in allen drei Prüfungen fuhren die beiden im zweiten Umlauf schnellere Zeiten und arbeiteten sich dadurch in ihrer mit 15 Teilnehmern besetzten Klasse der seriennahen Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum am Ende bis auf Platz fünf nach vorne – „und waren tatsächlich überaus zufrieden!“ so die beiden und vor allem Rallye-Routinier und ´Aushilfs-Beifahrer Wolfgang Hübner bestätigte: „Lange nicht mehr soo viel Spaß gehabt!“

In der gleichen Klasse waren auch André Wittmann und Martina Mark (Lautertal/Mitterteich) gestartet, und brachten ihren verbesserten Seat Ibiza Cupra auf Rang zehn ins Ziel. Die beiden, ebenfalls für den AMC Coburg im ADAC startenden, Schalkauer Francesco Gertloff und Martin Villwock, kamen mit ihrem serienmäßigen Seat Ibiza Cupra in ihrer Klasse sogar auf den dritten Podestplatz und freuten sich darüber wie die vielzitierten ´Schneekönige´!

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.amc-coburg.de.

 

Gerd Plietsch