Klassensieg und Zweiter Platz für Matthias Bätz

(gpp) – Während die anderen Motorsport-Sportler, seien es die Orientierungs-, die Rallye- und die Slalomfahrer, längst dick und fett, seit langem und mitunter auch sehr erfolgreich in die neue Saison gestartet sind, mußten die Cross-Slalom-Spezialisten bis zum ersten Juni –Wochenende warten, bis sich auch bei ihnen die Startflagge senkte – und es „endlich!“ losging.

Den Auftakt machte der AMC Naila mit der ersten Doppel-Veranstaltung auf dem hinreichend für solche Motorsport-Spielarten bekannten Geländer des Hofer Hartsteinwerkes in Hadermannsgrün bei Berg an der BAB A 9 Hof – Berlin. Die Verantwortlichen um Björn Baier hatten einen schnellen und anspruchsvollen Parcours auf drei verschiedenen Terrassenebenen angelegt, und trotz auch dort zum Teil heftiger Regenfälle in der Vorwoche bot das Geläuf´ nicht nur Staubentwicklung pur, sondern je nach Wind stand diese Staubwand auf der Fahrt zurück zum Ziel so manchem Slalom-Crosser sichtbehindernd im Weg.

In der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 1600 ccm Hubraum tummelten sich die ´üblichen Verdächtigen`, darunter auch der für den AMC Coburg im ADAC startende Matthias Bätz (Meeder) mit seinem taubenblauen Opel Corsa, der sich in der ersten Veranstaltung am Vormittag gleich mit einem einheimischen Mitbewerber ordentlich um die Klassenbestzeit stritt. Im ersten Lauf lag Bätz mit 1:04,31 min. noch vorne, doch im zweiten Lauf hatte er ein paar ´Hakler` und mußte sich mit vier Zehntel-Sekunden Rückstand und Platz zwei begnügen.

Am Nachmittag, als der feine Schotter von der Ideallinie abgefahren war, zog Bätz allerdings die Gurte noch ein wenige strammer und legte gleich im ersten Lauf mit 1:02,70 min. eine Klassenbestzeit vor, fuhr im zweiten Lauf etwas mehr auf Sicherheit und schickte damit den Vormittagssieger mit einem Rückstand von fast genau einer Sekunde auf Rang zwei und feierte einen überaus verdienten Klassensieg.

„So kann´s gerne weitergehen!“, strahlte er bei der Siegerehrung und freut sich schon darauf, wenn die Saison Ende weitergeht.

Gerd Plietsch