Arnfried und Stefan Bätz feiern trotz Pylonenfehler Doppelsieg

(gpp) – Beim 33. Automobilslalom des Automobil-Sport Club (ASC) Burgkunstadt gerieten die im nordbayerischen Slalomsport bisherigen – üblichen Verdächtigen, wie viele andere – etwas in Bedrängnis. Denn der im Industriegebiet „Seewiese“ aufgebaute, gut 800 m lange Parcours, zeichnete sich durch eine enge, fast eckige Streckenführung aus, welcher die bislang vorherrschenden ´Rangordnungen` doch ein wenig durcheinander rüttelte, denn fast keiner der Teilnehmer kam ohne Fehler aus.

Bei der Topp-organisierten Veranstaltung waren 91 (!) Teilnehmer am Start, und die für den AMC Coburg im ADAC startenden Vater und Sohn Arnfried und Stefan Bätz fanden die gesteckte Strecke für ihren Opel City Kadett „äußerst passend, aber irgendwie war diesmal der Wurm d´rin???“.Stefan Bätz versetzte gleich in seinem ersten Lauf zwei Pylonen und wurde damit ´nur` Zweiter hinter seinem Vater Arnfried, der sich allerdings auch drei Strafsekunden für eine Pylone gutschreiben lassen mußte. Dass die beiden damit doch noch einen doppelten familieninternen Klassensieg – Arnfried vor Stefan – feiern konnten, und Vater Arnfried zudem in der gesamten Gruppe der verbesserten Fahrzeuge immerhin unter vielen leistungsstärkeren Fahrzeugen trotz Strafsekunden noch Dritter, und Sohn Stefan noch Fünfter wurden, unterstreicht letztlich ihre Klasse, trotz Strafpunkten schnell zu sein!

„Zum Spaß“ probierte es Arnfried Bätz dann noch im abschließenden Gleichmäßigkeits-Slalom und wurde mit einer Abweichung von elf Hundertstel-Sekunden von Lauf eins zu Lauf zwei zum Zweiter, und seine Fahrzeiten von 34,93 sec. und 35,04 sec. hätten „locker“ zum Gesamtsieg bei den schnellen Autos gereicht. „Aber hätte, hätte, Fahrradkette“, hakten beide ihre Ergebnisse am Ende doch noch positiv ab. Ihrem Vereinskameraden Martin Pietschmann gelang mit seinem Peugeot 205 und einer Abweichung von 25 Hundertstel-Sekunden Platz drei auf dem Siegertreppchen, Volker Honold wurde im gleichen Peugeot 205 mit 97 Hundertstel-Sekunden Abweichung Zehnter und Andreas Vießmann, ebenfalls auf Peugeot 205, kam mit 3.25 Sekunden Abweichung auf Platz 17.

Der für den MSC Coburg startende Nico Grams kam mit seinem VW Polo in der Klasse der serienmäßigen Fahrzeuge zu einem „nie erwarteten“ zweiten Platz in seiner Klasse und war darüber „sehr, sehr happy!“

Gerd Plietsch