Patrick Dinkel gewinnt Scheßlitzer Rallyesprint und Autsch/Autsch werden Zweite bei der Alpenpässefahrt

(gpp) – Zum 30-Jährigen Jubiläum der „Internationalen Alpenpässefahrt“ (einer Veranstaltung mit langer Tradition und unter der Schirmherrschaft des Münchner Oberbürgermeister stehend; Anm. d. Verf.) hatte Veranstalter Hans Lang (Vaterstetten) nach Eppan in Südtirol eingeladen, und 56 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren seiner Einladung gefolgt und hatten sich am Samstag, den 8. September vor dem Garten Center „Dehner“ in Sauerlach eingefunden. Darunter auch drei Teams des renommierten AMC Coburg im ADAC, und zwar das Weidhausener Ehepaar Jochen Autsch und Inge Stamm-Autsch, Markus Furkert und André Wittmann (Lautertal) sowie Tochter Julia und Vater Erik Schneider (Rödental), die mit ihren Fahrzeugen allesamt in der Klasse der Oldtimer antraten.

Von Sauerlacht aus führte die gut 460 km lange Strecke über Hausham am Tegernsee und den Achenpass nach Österreich. Über die Pässe „Jaufen“, „Ötztal“ und „Passeier“ gelangten die Teilnehmer nach Südtirol und deren Dolomiten. Im Verlauf der Veranstaltung waren Kartenausschnitte zu lesen, zusammenzusetzen und abzufahren, Kontrollstellen und Stempelkontrollen aufzufinden und zu notieren sowie vorgegebene Fahrzeiten auf die Sekunde genau einzuhalten.

Den Auftakt bildete die schon sprichwörtliche „HalloWach-Etappe“, eine Orientierungsetappe, die aufgrund des frühen Starts (5:30 Uhr; Anm. d. Verf.) „zu einer richtigen Nacht- und Nebel-Etappe wurde“, so die Coburger Teilnehmer. Aber auch die Nachmittags-Etappen wurden aufgrund einer anspruchsvollen Aufgabenstellung „zu einer richtigen Herausforderung!“, die die Coburger Teams aber insgesamt recht erfolgreich absolvierten:

Denn das Weidhausener Paar kam mit seinem Porsche 911 3.0 SC mit 14 Zeit- und 40 Orientierungs-Strafpunkten auf den zweiten Platz in seiner Klassen und verpaßte dabei den TopTen-Platz in der Gesamtwertung mit lediglich drei Minuten und wurde Elfte. Markus Furkert und André Wittmann fuhren ihren Opel Kadett in der gleichen Klasse mit 73 Strafpunkten auf Platz fünf und Tochter Julia und Vater Erik Schneider wurden mit ihrem VW Käfer mit 110 Strafpunkten Siebte.

In Eppan an der Weinstraße wurden die Teilnehmer dann in der Weinkellerei „St. Pauls“ erwartet, und nach dem Aushang der Ergebnisse die Sieger im Saal der Sekt- und Weinlauabe „Kössler“ in St. Pauls geehrt und die Jubel-Veranstaltung mit einem großen Rallyeabend gefeiert.

Zur gleichen Zeit startete Patrick Dinkel (Rossach) mit seinem Ulmer Beifahrer Tobias Glatzel beim Rallyesprint des MSC Scheßlitz. Mit von der schnellen Rallyepartie waren die Ebensfelder Rallye-Routniers Ralf Hillmann und Hans-Peter Wollner, die Neustadt b. Coburger Rallyebrüder André und Sandro Apel sowie Francesco Gertloff und Thomas Neugebauer (Schalkau/Neustadt). Gefahren wurde der berühmt-berüchtigte Rundkurs „Ehrl“ mit seiner Sprungkuppe und bei schönstem Rallyewetter gab es weder witterungs- noch technisch bedingte Probleme und alle Teams des AMC Coburg im ADAC gingen frohen Mutes in den Wettbewerb und zeigten überragende Leistungen.

Patrick Dinkel gelangen mit seinem Mitsubishi Lancer Evo 9 und Zeiten von 4:31,90 min. und 4:30,40 min. zwei absolute Bestzeiten und damit ein souveräner Gesamtsieg mit einem Vorsprung von fast fünf Sekunden vor einem Mitbewerber. Hillmann/Wollner brachten ihren Mitsubishi Lancer Evo 6.5 auf Platz vier des Gesamtklassements ins Ziel und einen Klassensieg feierten Gertloff/Neugebauer mit ihrem serienmäßigen Seat Ibiza Cupra. André und Sandro Apel brachten ihren Opel Kadett 16V in der Klasse der verbesserten Fahrzeuge bis 2000 ccm Hubraum auf den dritten Platz.

Gerd Plietsch