Gesamtsieg für Patrick Dinkel und Doppel-Klassensieg für Stefan und Arnfried Bätz

(gpp) – Angesichts der in Kürze anstehenden Sommerferien schalten die nordbayerischen Motorsportler noch einmal einen Gang höher und erhöhen damit die Schagzahl ihrer Veranstaltungen. Im Slalomsport war es am ersten Juni-Sonntag der Slalom des Automobilclubs Höchstadt, der wieder auf dem alten Parkplatz Ascherwiesen ausgefahren wurde, und nur eine Woche später hatte der AMSC Bindlach zu seinem Pylonentanz auf der Start- und Landebahn des Bindlacher Flugplatzes gerufen.

Dem Ruf nach Mittelfranken waren insgesamt 70 Starter gefolgt, darunter auch wieder die für den AMC Coburg startenden Arnfried und Stefan Bätz (beide Meeder), die diesmal nicht ganz an ihre ansonsten guten Leistungen anknüpfen konnten. Vater Arnfried ließ bei „schier unerträglicher Hitze“ in beiden Wertungsläufe je ein Tor aus, worauf ihm auch zweimal 15 Strafsekunden aufgebrummt wurden, „ohne die ich locker Zweiter geworden wäre…..“

Sohn Stefan haderte ebenfalls mit Strafsekunden, allerdings hielten sich diese mit drei an der Zahl für eine Pylone im ersten Lauf noch in Grenzen und dank eines souverän schnellen und „endlich“ fehlerfreien Laufes war am Ende doch noch der klare Klassensieg für Bätz-Junior bei den verbesserten Fahrzeugen bis 1300 ccm drin und ein Vierter Rang in der Gruppe. „Da wir nur fünf Starter in der Klasse waren konnten sich die Reifen in den kurzen Pausen nicht wirklich abkühlen, so dass nicht recht viel mehr zu erreichen war!“ zog Stefan Bätz am Ende Bilanz.

Auf dem Bindlacher Flugplatz waren dann gleich drei Wertungsläufe zu absolvieren und Stefan Bätz bewegte den giftgrünen Opel City Kadett beim gutem Wetter und warmem Asphalt zunächst mit 46,03 sec. über den Parcours, und verbesserte sich über 45,51 Sekunden bis auf 45,15 Sekunden in seinem dritten Lauf zum Klassensieg. Vater Arnfried fand nur in seinem zweiten Lauf eine optimale Linie und war mit 45,34 Sekunden schneller als der Filius – aber in der Endabrechnung fehlte im dennoch eine ganze Sekunde „aber mit Rang zwei bin ich auch zufrieden!“ meinte der Senior bei der Siegerehrung.

Schon am Tag zuvor feierte ein weiterer Motorsportler des AMC Coburg im ADAC einen grandiosen Erfolg: Bei der Osterburgrallye rund um das vogtländische Weida gewann der jüngere Bruder des in der Deutschen Rallyemeisterschaft sehr erfolgreichen Dominik Dinkel, Patrick, mit seinem Beifahrer Felix Kießling den Bewerb mit einem Vorsprung von fünf Sekunden. Dinkel/Kießling (Rossach/Gefrees) setzten mit  Mitsubishi Lancer EVO 9 gleich in der ersten der drei, jeweils zweimal zu befahrenden Wertungsprüfungen (WP) eine Bestzeit und wiederholten dies auch in der WP drei. Im zweiten Durchgang über die gleichen WP´s erhöhten Dinkel/Kießling das Tempo, waren erneut in den WP´s vier und sechs Schnellste und gewannen damit souverän und sicher die inzwischen 47. Ausgabe der traditionsreichen Weidaer Osterburgrallye.

Gerd Plietsch